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Das Uber für Nahrungsmittel: Amerikanerin kämpft mit neuer App gegen den Hunger

Copia-CEO Komal Ahmad ist überzeugt: Ob arme Menschen hungrig sein müssen oder nicht, ist eine Frage der Verteilung.

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Kämpft gegen den Hunger: Copia-CEO Komal Ahmad. play
Kämpft gegen den Hunger: Copia-CEO Komal Ahmad. Twitter / gocopia

«Du willst den Hunger beenden? Dafür gibt es eine App.»

Der Slogan ist Programm der amerikanischen Firma Copia. Mithilfe einer App will das Unternehmen der grassierenden Lebensmittelverschwendung und dem weitverbreiteten Hunger entgegenwirken, indem die Verteilung von überschüssigen Lebensmitteln erleichtert wird.

Schätzungen zufolge werden jährlich ca 222 Mio. Tonnen Lebensmittel weggeworfen - während Millionen von Menschen an Hunger leiden. Laut dem «2016 Hunger Report» leiden allein in Amerika jährlich zwischen 48 und 50 Millionen Menschen an Hunger. Die Amerikanerin Komal Ahmad, CEO von Copia, findet: «Dass Menschen Hunger leiden, ist das dümmste Problem der Welt, vor allem im reichsten Land der Welt», wie sie «Women of the World» erklärte. Und versucht, etwas dagegen zu unternehmen.

 

Eine Frage der Verteilung

Ahmad entwickelte die App Copia, eine Art Uber für überschüssiges Essen. Das Konzept ist so einfach wie effizient: Geschäfte, die mit Lebensmitteln arbeiten, wie Restaurants und Hotels, werden via App mit Hilfsorganisationen verbunden, die das Essen an Bedürftige verteilen. Mit der Copia-App kann ein Fahrer bestellt werden, der die Lebensmittel abholt und zu den Hilfsorganisationen bringt - ein Taxidienst für überschüssiges Essen also. Die Unternehmen, die mitmachen, profitieren sogar wirtschaftlich davon, denn ihre Spenden lassen sich von den Steuern abziehen und sie sparen Entsorgungskosten.

Bisher wurden dank Copia laut ihrer Webseite über 376'000 Kilo Nahrungsmittel umverteilt, wobei 691'000 Menschen mit Essen versorgt wurden. Ausserdem konnten die Unternehmen, die mitmachen, bisher insgesamt 4,6 Mio Dollar sparen. Im Moment ist Copia erst in einzelnen amerikanischen Städten erhältlich. Doch das soll sich bald ändern: Copia will ab 2017 massiv ausbauen und seinen Service nicht nur in den USA, sondern auch international anbieten.

Ahmad ist überzeugt: «Ob Menschen hungrig sein müssen oder nicht, ist eine Frage der Verteilung.» Die beeindruckenden Zahlen sprechen für ihre Argumentation.

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