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Unternehmer gibt Tipps zur Umstellung: 5-Stunden-Arbeitstag macht uns produktiver

Stephan Aarstol verkauft SUP-Bretter und will die Produktivität in seiner Firma steigern. Also verkürzt er die Arbeitszeiten von acht auf fünf Stunden.

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Wer Output liefert, kann früher nach Hause. play
Wer Output liefert, kann früher nach Hause. Getty Images

Der Unternehmer Stephan Aarstol ist der Traumchef von vielen Angestellten. Denn in seiner Firma müssen die Mitarbeiter nur fünf Stunden täglich arbeiten. Von 8.00-13.00 Uhr.

Die «Tower»-SUP-Bretter verkaufen sich gut. play
Die «Tower»-SUP-Bretter verkaufen sich gut. Facebook

Der Gründer der Stand-up-Paddling-Marke «Tower» ist überzeugt, dass sich der verkürzte Arbeitstag besser auf die Arbeitsweise und die Produktivität der Mitarbeiter auswirkt. Über seine Erfahrung mit diesem Modell schreibt er in einem Artikel auf «Fastcompany».

Aarstol ist der Ansicht, dass die meisten Menschen, die einem «normalen» 9-5-Job nachgehen, sich nicht die ganzen acht Stunden voll und ganz der Arbeit widmen, sondern vielmehr ihre Zeit im Büro absitzen.

Der Unternehmer Stephan Aarstol play
Der Unternehmer Stephan Aarstol Facebook

Dem wollte der US-Amerikaner entgegenwirken und reduzierte im Sommer 2015 die Arbeitsstunden seiner Angestellten um 30 Prozent. Das Gehalt blieb dabei aber gleich. «Ich wollte ihnen einfach ihr Leben zurückgeben - so dass sie das Büro jeden Tag um 13 Uhr verlassen konnten, solange sie eine hohe Produktivität liefern.» Denn die gleiche Arbeit musste statt in acht neu in fünf Stunden erledigt werden. Als Ansporn für die Mitarbeiter sollte ein fünfprozentiger Bonus des Jahreslohns dienen. In der Testphase von drei Monaten wollte Aarstol gemeinsam mit seinem Team rausfinden, ob das Modell funktioniert.

Der Chef befürchtete zu Beginn zwar ein gewisses Verlustrisiko, weil sowohl die Shop-Öffnungszeiten, wie auch die Erreichbarkeit des Kundenservices auf fünf Stunden reduziert wurden. Doch heute, ein Jahr später, kann Aarstol sich auf die Schulter klopfen. Sein Unternehmen hat nicht nur keinen Verlust gemacht, sondern wird in diesem Jahr dank der Arbeit des zehnköpfigen Teams einen Umsatz von neun Millionen Dollar generieren.

Diese Umstellungs-Tipps möchte er jedem geben, der die bisherigen Strukturen umdenken möchte und den Schritt in Richtung mehr Produktivität und weniger Arbeitsstunden wagen will.

1. Unproduktive Stunden kürzen

Die 80-20 Regel (Pareto-Effekt) besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent der Gesamtleistung erreicht werden. Wenn du weisst, wie diese 20 Prozent zusammenkommen, kann man alle überbleibenden und unnötigen Stunden streichen.

2. Leistung in Output messen

Nicht die Zeit, die man im Büro verbringt, soll zählen, sondern die Arbeit, die man erledigt hat. Es kann schliesslich auch sein, dass einem eine gute Idee zu Hause unter der Dusche oder abends bei einem Znacht mit Freunden in den Sinn kommt, die sich dann positiv auf die Arbeit auswirkt. Und diese Zeit kann man letztendlich aber nicht in Stunden abrechnen.

3. Mach dich rar!

Das gilt nicht nur für die Liebe, sondern auch für das Business. Aarstol hat festgestellt, dass eine ständige Erreichbarkeit am Telefon oder die Präsenz im Shop nicht notwendig ist, um die Kunden zufrieden zu stellen. Unter Umständen macht man sich so sogar exklusiver.

4. Technologie für Effizienz verwenden

Häufig kann man auf Technologien zurückgreifen, um Firmenprozesse zu erleichtern. Je nach Branche kann zum Beispiel eine Software helfen, die Bestellungen und Lieferungen zu automatisieren oder Videotutorials den Kundendienst entlasten. Weil die Käufer sich mithilfe solcher Anleitungen selbst helfen können.

5. Locker bleiben

Die vorgeschlagenen fünf Stunden sind nicht in Stein gemeisselt. Wenn man für eine wichtige Aufgabe mal zehn Stunden arbeiten muss, dann soll das auch so sein. Allerdings sollen lange Arbeitszeiten dann nicht wieder zur Gewohnheit werden.

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