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Warmes Herz in kalter Zeit: Baslerin kämpft für Obdachlose

Mit ihrem «Blyyb warm»-Päckli will Enid Oita (38) Bedürftigen über die kalten Wintermonate helfen – jetzt sucht sie Spender.

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Wenn es draussen kalt wird, wird es für Menschen ohne Obdach hart. Die Baslerin Enid Oita (38) ruft darum zur Hilfe auf. Ihre Idee: das «Blyyb warm»-Paket, bestehend aus Schlafsack, Zelt, Thermoskanne und Wärmeflasche. «Wenn 30 Personen 100 Franken spenden, können wir 30 solche Sets kaufen. Und den meisten Leuten, die in Basel auf der Strasse leben, damit helfen», sagt Oita zu Blick am Abend.

Das gespendete Geld geht an den «Schwarzen Peter», den Basler Verein für Gassenarbeit mit Sitz in der Elsässerstrasse. «Die kennen die Leute, die draussen schlafen, und sorgen dafür, dass die Sachen am richtigen Ort ankommen», sagt die Krankenschwester. Derzeit sammle sie privat und per Facebook. «Aber am einfachsten bringt man das Geld einfach beim ‹Schwarzen Peter› vorbei.»

«Auch Kleider und Schlafsäcke willkommen.»

Für das Thema wurde sie per Zufall sensibilisiert. «Ich hatte vor einem Jahr ein einschneidendes Erlebnis, als ich einen alten Schulkollegen von mir traf, der auf der Strasse lebte», sagt sie. «Mittlerweile hat er es geschafft wegzukommen.»

Beim «Schwarzen Peter» freut man sich über die unverhoffte Unterstützung. «Es ist immer toll, wenn Menschen sich engagieren und uns helfen», sagt Co-Geschäftsleiter Michel Steiner. Das gehe nicht nur mit Geld. «Auch Kleider und Schlafsäcke sind bei uns sehr willkommen. Die werden jeweils innert weniger Tage direkt an Bedürftige weitergegeben.»

Beim Verein sind derzeit rund 350 Menschen ohne festen Wohnsitz registriert, etwa 30 davon schlafen tatsächlich dauerhaft draussen.

Die sollen nun bald in den Genuss der «Blyyb warm»-Päckli kommen. Erste Spenden hat Enid Oita bereits gesammelt. «Bis Ende Oktober würde ich die 30 Pakete gern zusammenhaben», sagt sie. «Je schneller, desto besser.»

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