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Wasserschlacht, Käsejagd & Nastüechli-Regel: 20 Dinge, die es nur in diesen Ländern gibt

Es sind die kleinen Dinge, die unsere Welt so unterschiedlich machen.

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1. Norwegen: Juhu, die Sonne ist zurück, das müssen wir feiern.

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In Tromsø kehrt die Sonne offiziell am 19. Januar vom langen Winter zurück. Allerdings kann man sie dann noch nicht sehen. Dies, weil der 19. der erste Tag ist, an dem die Sonne wieder ein bisschen über dem Horizont rausschaut. Da Tromsø aber von Bergen umgeben ist, wird der offizielle «Tag der Sonne» erst gefeiert, wenn man die Sonne von den Stufen der Kathedrale in Tromsø beobachten kann. Das passiert in der Regel etwa zwei bis drei Tage später.

2. Schottland: Mars-Schoggi ist sicher auch fritiert mega fein.

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Seit Mitte der 1990er-Jahre gibts in Schottland fritierte Marsriegel im Bierteig. Zu kaufen gibts diese Nascherei in den Fisch-and-Chips-Imbissen.

3. England: So ein Käse!

 

Seinen Ursprung hat das traditionsreiche Käserennen von Cooper's Hill in Grossbritannien. Seit etwa 200 Jahren wird die vier Tage dauernde Veranstaltung durchgeführt. Die Grundidee ist so stupid wie simpel: Die Teilnehmer rennen einem Käselaib hinterher, der einen Hügel herunterrollt. Der Schnellste – abgesehen vom Käse, der gerne mal 110 km/h erreicht – gewinnt.

4. Singapur: Das Nastüechli ist das neue Badetuch.

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Liegt in einem Hawker Center (eine beliebte Restaurant-Kette) ein Päckchen Taschentücher auf dem Tisch, so bedeutet es, dass der Platz reserviert ist.

5. Australien: Hauptsache, die Rinder haben Platz.

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Down Under gibt es Rinderfarms, die grösser sind als manch andere Länder. Die Anna Creek Station liegt im australischen Bundesstaat South Australia und umfasst 23,677 Km². Slowenien hat im Vergleich dazu eine Fläche von 20,273 km²  und Israel 22,380 km².

6. Rumänien: Leichnam-Rituale.

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Dem Aberglauben zufolge leben in Rumänien die sogenannten Strigoi. Sie verhalten sich ihr ganzes Leben wie normale Menschen, mit Ausnahme von einer einzigen Nacht im Jahr. In der Nacht zum Feiertag des Heiligen Andreas stehen diese Personen um Mitternacht auf, verlassen das Haus und treffen sich an Strassenkreuzungen mit anderen Strigoi. Hier bekämpfen sie sich, bis sie zum Sonnenaufgang aus ihrem Zustand «erwachen». Die Menschen wissen dann nichts mehr über die Ereignisse der Nacht. Im Jahr 2005 holten Bewohner des Dorfes Marotinu de Sus im Südwesten Rumäniens einen angeblichen Strigoi aus seinem Grab, schnitten das Herz aus dem Leichnam, verbrannten es, lösten die Asche in Wasser auf und gaben die Lösung einer kranken Frau zu trinken, angeblich ging es ihr danach besser.

7. Belgien: Wer braucht schon eine Regierung?

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Nach internen Streitigkeiten zerbrach die belgische Regierung im April 2010. Im Juni 2010 fanden vorgezogene Neuwahlen statt. Allerdings dauerte es eineinhalb Jahre, bis eine neue Koaliationsregierung von Elio Di Rupo am 5. Dezember 2011 gebildet werden konnte. Die Zeitspanne von 540 Tagen von der Wahl bis zur Bildung der neuen Regierung stellt einen Rekord in der modernen Weltgeschichte dar.

8. Thailand: Guete Spritz!

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In Thailand wird das neue Jahr Songkran nicht mit Feuerwerk, sondern mit einer landesweiten Wasserschlacht begrüsst. Am 13. April ziehen mit Pistolen, Schläuchen und Talkumpuder bewaffnete Menschen durch die Strassen.

9. Finnland: Zu Tode geschwitzt.

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Wladimir Ladyschenski (links) und Timo Kaukonen. Keystone

Von 1999 bis 2010 wurden in der südfinnischen Stadt Heinola regelmässig Sauna-Weltmeisterschaften ausgetragen. Jährlich lockte das Volksfest rund 2000 Zuschauer. Beim Wettbewerb 2010 starb der Finalteilnehmer Wladimir Ladyschenski aus Russland. Über sechs Minuten hielt er es zusammen mit seinem Gegner Timo Kaukonen in der Sauna aus. Zwei Minuten später war er tot, kolabierte bei 110 Grad Celsius und 23,2 Prozent Luftfeuchtigkeit. Kaukonen fiel für drei Monate ins Koma. Seine Haut war zu 70 Prozent verbrannt, die Lunge beschädigt. Nach diesem tragischen Vorfall beschloss der Gemeinderat der Kommune Heinola keine weiteren Sauna-Weltmeisterschaften mehr zu veranstalten.

10. Island: Openair im Vulkan.

 

Das Secret Solstice Festival in Reykjavik, das im Sommer 2014 Premiere feierte, findet in einer Magmakammer eines nicht mehr aktiven Vulkans statt.

11. Kanada: Ahornsirup-Reserven.

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Nachdem Diebe im Jahre 2012 5000 Tonnen Ahornsirup aus einem Lager in der Nähe von Québec klauten, meldete sich die besorgte Bevölkerung. Denn das nationale Pfannkuchen-Topping gehört auf einen kanadischen Tisch, wie bei uns das Aromat. Daraufhin musste die Vereinigung der Ahornsirup-Produzenten die Nation beruhigen, indem es von strategischen Reserven berichtete.

12. Israel: Sicherheitheits-Paranoia.

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Seit 1951 schreibt das israelische Gesetz vor,  dass alle Wohn- und Geschäftsgebäude direkten Zugang zu einem Schutzraum haben müssen.

13. Neuseeland: Wieso einfach, wenns auch kompliziert geht?

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Es gibt da einen Hügel, der Taumatawhakatangi­hangakoauauotamatea­turipukakapikimaunga­horonukupokaiwhen­uakitanatahu heisst. Der Name kommt aus der Sprache der Maori und bedeutet so viel wie: «Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den grossen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte». In der Regel wird der Hügel mit Taumata abgekürzt.

14. Nepal: Spass mit Flaggen.

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Das Land in Asien ist das einzige auf der Welt mit einer Nationalflagge, die mehr als vier Ecken besitzt. Und zusammen mit unserem Kreuz und der Flagge der Vatikanstadt die einzige, die nicht die Form eines Rechtecks mit ungleichen Kantenlängen hat.

15. Italien: Räuber und Poli 2.0.

In Italien kleiden sich nicht nur die Menschen elegant, Polizisten fahren auch mit Stil. Nämlich in einem Lamborghini. Da wird jetzt bestimmt kein Verbrecher entkommen können.

16. Holland: Velo-Paradies.

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In den Niederlanden gibt es mehr Velos als Menschen. Kein Wunder also, dass die Infrastruktur des Landes so auf Fahrradfahrer ausgelegt ist. An den meisten Strassen führen separate Velowege entlang und Fahrradfahrer haben eigene Strassenübergänge und Ampeln.

17. China: Du darfst nicht wiedergeboren werden!

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Angesichts der Spannungen zwischen China und Tibet hat die chinesische Regierung 2007 den Tibetern per Gesetz die Wiedergeburt verboten. In einer 14 Seiten umfassenden Schrift steht unter anderem, dass es nicht erlaubt wäre, Neugeborene ohne Zustimmung der chinesischen Regierung als Reinkarnation des Dalai Lama zu identifizieren.

18. Saudi Arabien: Terror am Steuer.

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Frauen ist es in Saudi-Arabien verboten, Auto zu fahren (Archiv) Keystone

Den Frauen ist es erlaubt, zu fliegen, aber nicht ein Auto zu fahren. Wer beim Selbstfahren erwischt wird, gilt als Terroristin. Dieses Verbot hat zur Folge, dass es im Königreich zu wenig einheimische Fahrer gibt und fremde importiert werden müssen. 800'000 ausländische Chauffeure fahren durch ein Land mit 30 Millionen.

19. Grossbritannien: Tea-Time.

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«TV Pickup» ist ein Begriff aus Grossbritannien, das ein einmaliges Phänomen beschreibt. Wenn eine breite Menge an Menschen gleichzeitig dieselbe TV-Sendung schauen, kommt es häufig vor, dass sie die Werbepausen dafür nutzen, den Wasserkocher aufzusetzen, um sich Tee zu machen. Das sind drei Gigawatt an Energie, die für diese wenigen Minuten gebraucht werden. Deshalb gibt es ein Back-up-Kraftwerk, welches eigens dafür errichtet wurde.

20. Südafrika: Roboter als Verkehrsregler?

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 Wenn du in Südafrika jemanden nach dem Weg fragst, kann es sein, dass du das Wort «Robots» hörst. Doch keine Angst, es werden dir keine Roboter auf den Strassen begegegnen, denn es handelt sich um Ampeln. Früher haben Polizisten dort noch den Verkehr geregelt, die «robot policemen» genannt wurden. Später wurden sie durch Ampeln ersetzt. Das Wort «robot» hat Südafrika aber behalten.

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