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Wer nicht aufisst, muss zahlen: Dieses Restaurant hat der Essensverschwendung den Kampf erklärt

Die neue Aktion sorgt für reichlich Aufruhr.

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Das Restaurant Himalaya in der deutschen Stadt Menden hat eine besondere Regel. Gäste, die den Teller nicht leer essen, müssen zwei Euro extra zahlen, wie der «WDR» berichtet. Bis zu 100 Gram darf man liegen lassen, mehr nicht.

Damit will Yifeng Zhao, Chef des Asia-Restaurants, gegen verschwenderische Kunden vorgehen. Das Himalaya ist ein Buffet-Restaurant. Die Gäste können also so viel Essen holen, wie sie möchten. Und viele schaufeln sich dabei unnötig grosse Mengen auf den Teller. «Ich sehe jeden Tag, wie die Gäste sich ihre Teller vollpacken und es dann nicht schaffen, alles aufzuessen», sagt Zhao. Die Gäste schöpfen sich haufenweise Speisen, die sie noch nie probiert haben. Und wenn sie es dann nicht mögen, lassen sie es stehen - und Zhao muss die Lebensmittel in den Müll werfen.

Überwiegend positive Reaktionen

Diese Verschwendung von Nahrungsmitteln tut Zhao weh. Man könne ja erst mal kleine Portionen schöpfen und sich danach von dem, das man wirklich mag, mehr holen. Die Verschwender-Strafe von zwei Euro kommt laut Zhao bei vielen Gästen gut an. «Es gibt aber auch einige, die finden das nicht gut», sagt er. Die Gegner reden von Abzocke, die Befürworter von einem verantwortungsvollen Umgang mit Essen.

Wie findest du die Aktion des Himalaya?»

Ähnliche Aktionen in der Schweiz

Hierzulande wird an einigen Orten ebenfalls gegen Lebensmittelverschwendung gekämpft. Die Asia-Kette Nooch serviert beispielsweise eine kleinere Portion Reis. Ausser der Gast wünscht spezifisch mehr Reis. Dann gibts den gratis.

Das Luzerner Hotel Metropol setzt seit 2015 Schockbilder ein. Beim Morgenbuffet stehen Tisch-Steller mit einem Hinweis, dass bitte nur das geschöpft wird, was man auch essen kann. Gästen, die monieren, bei ihnen gehöre das Zurücklassen von Essen zum guten Ton, werden Bilder von hungernden Kindern gezeigt.

Beide Aktionen sind sehr erfolgreich und haben die Zahl an Lebensmittelresten drastisch gesenkt.

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