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Wie gehts mit dem Viererfeld weiter? «Eine urbane Welt, eine dichte Welt»

Die Schlacht ums Viererfeld beginnt. Die Stadt bittet voraussichtlich im Februar zur Abstimmung. Zur ersten von vielen.

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Gestern begrüsste er den Tour-de-France-Direktor im Erlacherhof (Blick am Abend berichtete), heute gab er übers Viererfeld Auskunft. Rad-Event und Bauvorhaben – beide gehören zu den letzten Grossprojekten des in einem Jahr abtretenden Stapis Alexander Tschäppät (63). «Das Viererfeld ist ein Teil meiner Leidens-, hoffentlich bald meiner Herzensgeschichte», beginnt er. Rückblende, das Jahr 2004: Tschäppät war städtischer Baudirektor, als das Stimmvolk eine Vorlage zur Überbauung bachab schickte. Eine der grössten Niederlagen seiner politischen Karriere. Nächster Anlauf: Ende Februar 2016. Voraussichtlich dann stimmt Bern wieder über Vierer- und Mittelfeld ab.

Und erneut gibt es Widerstand. Kürzlich hat der Anwohner-Verein «Viererfeld Nature» rund ums Grün Infotafeln aufgestellt. So will er aufzeigen, warum die Fläche nicht überbaut werden soll. Tschäppät und seine Mitstreiter weibeln ihrerseits und haben am Morgen vor den Medien die Leitplanken für die Abstimmung vorgestellt. Zuerst soll der Stadtrat über die Planungs- und Kreditvorlagen entscheiden. Dann das Volk. Was soll dort entstehen, wo heute Vieh weidet? «Eine urbane Welt, eine dichte Welt», sagt Stadtplaner Mark Werren. Aber auch ein Quartier, «in dem nicht nur gewohnt wird. Sondern gearbeitet, eingekauft, gelebt», ergänzt Tschäppät.

Es ist «nur» die erste Abstimmungsrunde über Umzonung und Landkauf. Läuft alles nach Plan der Stadt, folgt 2018 der Urnengang zur Abgabe im Baurecht und zur Erschliessung. Weitere zwei Jahre später gehts dann noch um den Kredit für Schulanlagen. 2023 sollen die ersten Bewohner einziehen und den Punkt hinter diese «Herzensgeschichte» Tschäppäts setzen. So hofft er jedenfalls.

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