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Warum enden alle Nachnamen auf -son? 16 Fakten, die du über Island unbedingt wissen solltest

Nach der erstmaligen EM-Qualifaktion begeistert der Fussballzwerg auch in Frankreich (1:1 gegen Portugal). Aber was wissen wir eigentlich über Island?

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1. Unabhängig seit 1944

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Am 17. Juni 1944, konnten sich die Isländer von der dänischen Herrschaft befreien und somit wird der 17. Juli als offizieller Nationalfeiertag zelebriert. Island ist mit seinen knapp 330'000 Einwohner der zweitgrösste Inselstaat Europas und die grössten Vulkaninsel der Welt.

2. Verfaulter Hai als Nationalspeise

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Während bei den Peruanern als Nationalspeise Meerschweinchen auf der Menu-Karte steht, vergnügen sich die Isländer am Fleisch des Grönland-Hais. Diese Delikatesse nennt sich «Hákarl», bedeutet übersetzt «verfaulter» Hai. Der Geschmack und der Geruch ist nicht für jedermann und kann für ungeübte Zungen eine richtige Herausforderung werden.

3. Tag des Bieres

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Bierliebhaber aufgepasst, am 1. März wird in Island der «Tag des Bieres« (bjórdagurinn) gefeiert. Dieser Feiertag hat einen speziellen Grund: Die Isländer mussten eine Durststrecke von 74 Jahren ohne Bier durchmachen. 1915 wurde jedes kühle Blonde mit mehr als 2.25 Prozent Alkohol verboten und erst am 1. März 1989 endete die Prohibition. Seither wird dieser Tag bis spät in die Nacht ausgiebig gefeiert.

4. Islands Fussball ist im Kommen

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Nach dem Ringsport «Glima» und dem Handball, muss sich der Fussball mit dem dritten Rang in Sachen Beliebtheit in Island begnügen. Heisst aber nicht, dass die Isländer sich in diesem Sport verstecken müssen, denn die isländische Nationalmannschaft belegt zurzeit den 23. Rang in der offiziellen FIFA-Rangliste - so gut wie noch nie zuvor.

5. Die Jubel-Champions

 
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Kennt ihr den Fussballverein «UMF Stjarnan»? Nicht? Dann habt ihr euch im Jahr 2010 komplett abgeschottet. Denn nach jedem Tor legten die Spieler einfallsreiche und kuriose Jubel hin. Von einer lustigen Simulation einer Geburt, rumballern wie Rambo bis hin zum Angeln auf dem Fussballfeld.

6. McDonald's ist Vergangenheit

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Reuters
 

Es gibt wenige Länder in Europa die keine McDonald's Filiale betreiben - zu diesen gehört Island. Seit 2010 hat sich die grosse Fast-Food-Kette aus dem Inselstaat verabschiedet. Der Grund: Der isländische Markt war zu klein, um vor Ort die Produkte zu produzieren. Alle Waren wie Fleisch, Gemüse, Käse und sogar Verpackungen wurden aus dem Ausland importiert. Auch Konkurrent Burger King ist dort nicht zu finden.

7. Eyjafjallajökull, der Unheilstifter Europas

 
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Die Bewohner Islands gelten als sehr gutmütige Menschen und fallen selten negativ auf, ausser einer - Eyjafjallajökull. Mit seinem Ausbruch legte der Vulkangletscher den gesamten Flugverkehr Nord- und Mitteleuropas lahm. Unter den Millionen Reisenden mussten selbst grosse Fussballklubs wie Olympique Lyon während der Champions-Woche auf Züge oder Busse umsteigen. Viele der Zuschauer konnten sogar das Spiel zwischen Inter Mailand und dem FC Barcelona nicht verfolgen, weil sie keine Reise Möglichkeiten hatten - obwohl sie die Tickets besassen.

8. Das offenste Telefonbuch, das es je gab

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Wolltest du schon immer mal einem hohen Tier deine Meinung sagen? Dann kannst du das in Island auf eine ganz einfache Weise tun. Denn im isländischen Telefonbuch ist die Nummer des Präsidenten eingetragen, sowie daneben seine Hausadresse. Das zeigt uns, wie offen die Isländer sind.

9. Penisse, wo man nur hinsieht

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Michael Dwyer / Alamy

Für diejenigen, die Interesse an Penissen von Säugetieren zeigen, ist das Phallus-Museum in Reykjavik genau der richtige Ort. Denn in diesem Museum ist jede Form des männlichen Geschlechtsteils eines Tieres ausgestellt, egal ob klein oder gross, krumm oder gerade. Seit vier Jahren auch ein menschlicher Penis. Weitere merkwürdige Orte findest du hier.

10. Island als neues Google-Produkt?

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Getty Images

Während der Finanzkrise 2008 überlegte sich Google tatsächlich, einen grossen Teil der Insel zu kaufen um ihre Serverfarmen aufzubauen. Nun gut, es ist mehr ein Gerücht als ein Fakt, aber trotzdem fanden wir dies so absurd, dass wir euch dies nicht verheimlichen wollten.

11. Schusswaffen bei der Polizei ein Tabu

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Die isländische Polizei meistert den Alltag ohne jegliche Schusswaffen. Obwohl die Polizisten sich intern entschieden haben, dass sie scharfe Munition benötigen und auch dank Schiessübungen ausgebildet sind. Für eine kurze Zeit wurden tatsächlich Schusswaffen mitgetragen, doch die Bewohner fanden dies zu gefährlich und seither laufen die Gesetzteshüter wieder ohne Pistolen herum.

12. Islands-Polizei auf Instagram

Da die Polizei «Lögreglan» so wenig zu tun haben, füttern sie ihre Instagram-Follower dafür fast täglich mit schönen und lustigen Bildern. Nicht nur die Isländer haben daran Freude, sondern auch die ganze digitale Welt - sie zählen über 160'000 Followers.

13. Der Glaube an Elfen

 

Es ist kaum zu glauben, aber 90 Prozent der isländischen Bevölkerung glaubt an Elfen. Da dieses Volk als eines der abergläubischsten Europas gilt, erklärt dies wohl einiges. Denn immer wieder kommen Geschichten auf, dass Bewohner auf einer Weide in den Westfjorden Steine beobachten konnten, die menschliche Umrisse haben - vermutlich ein Troll, der den Sonnenaufgang verpasst hat und kein dunkles Plätzchen mehr fand.

14. Mehr geht nicht - 13 Weihnachtsmänner

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13 Weihnachtsmänner auf einen Haufen, da geht jeder Kindestraum in Erfüllung. Denn die «Jólasveinar» (Weihnachtskumpels) haben ihr Zuhause in den Bergen und kommen in der Zeit vor und nach Weihnachten in die Regionen Islands. Wer nicht artig ist, bekommt keine Kleidung sondern eine Kartoffel in Stiefel gesteckt - oder die Weihnachtskatze kommt und frisst einen auf. Seid also schön brav, wenn ihr eines Tages nach Island auswandert.

15. Hohe Lebenserwartung

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Die Lebenserwartung im nordischen Land ist enorm hoch. Wenn man als Mann lange leben möchte, dann sollte man den nächsten Flieger nach Island nehmen, denn dort ist die männliche Lebenserwartung weltweit am höchsten. Der Frauen am zweithöchsten, hinter Japan.

16. Deshalb enden alle Nachnamen auf -son

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Reuters

Die Erklärung ist simpel: In Island tragen Kinder den Vornamen ihres Vaters mit der Ergänzung -son für Sohn und -dóttir für Tochter als Nachnamen. Heisst der Vater beispielsweise Jón Einarsson, dann würde der Sohn Jónsson mit Nachnamen heissen und die Tochter Jónsdóttir. Bestehen Zweifel bei der Vaterschaft, dann können Kinder auch einen Nachnamen erhalten, der von der Mutter abgeleitet wird. Jetzt weisst du auch, wie Birkir Bjarnasons (Bild) Vater heisst.

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