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Woran glaubst du? Die 8 merkwürdigsten Religionen

Sie verehren Spaghettimonster, Aliens oder sogar Fussballer so sehr, dass sie für ihre Götter eigene Glaubensgemeinschaften gegründet haben. Verrückt oder nicht?

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1. Jediismus

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Der «Glaube an die Macht» ist eine Philosophie, welche die Jedi-Religion aus der «Star Wars»-Saga zum Vorbild hat. Bei Volksbefragungen erreichte der Jediismus im Vereinigten Königreich 2001 eine so hohe Nennung, dass sie ein eigenes numerisches Kürzel, die 896 («Jedi-Knight»), bekam. Die Religion wurde trotzdem nicht offiziell anerkannt. In Neuseeland bekannten sich im gleichen Jahr mehr als 70'000 Menschen zum Jediismus. Dort ist er seither eine offizielle Religion. Die Mitglieder verpflichten sich, nach den 13 Schlüsseln dieses Codex zu leben.

2. Raëlismus

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By carmenslade (IMG_0220) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Claude Vorilhon alias Raël gründete 1973 eine Bewegung, die wissenschaftliche Vorstellungen mit biblischen Überlieferungen verbindet. Die Raëlisten glauben, dass weit fortgeschrittene, menschenähnliche Wesen («Elohim») für die Schöpfungsgeschichte verantwortlich waren. Diese These wird als Prä-Astronautik auch vom Schweizer Erich von Däniken vertreten. Die Schöpfer seien durch überlegene Technik dazu in der Lage, Landschaften zu formen, Atmosphären zu schaffen und durch Klontechnologie Menschen nach ihrem Abbild zu schaffen.

3. Pastafarianismus

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Die Gottheit der Pastafari ist das fliegende Spaghettimonster. Diese Religionsparodie wurde im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson begründeten. Anlass war die öffentliche Diskussion um die Unterrichtung von «Intelligent Design» im Biologieunterricht an US-Schulen. Als Ausdruck ihres «religiösen Bekenntnisses» tragen Anhänger ein Nudelsieb als Kopfbedeckung. Der heiligste Feiertag der Pastafari ist der Freitag, welcher jede Woche stattfindet. An diesem Tag soll man es als Pastafari ruhig angehen lassen. Und sie lieben Bier!

4. Iglesia Maradoniana

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Getty Images

Ende der 1990er Jahre entstand in Argentinien die Iglesia Maradoniana (Maradona-Kirche). Die neureligiöse Bewegung um Ex-Fussballstar Diego Maradona, auch bekannt als die Hand Gottes, soll nach eigenen Angaben 40'000 Anhänger weltweit haben. Die Spassreligion parodiert die Verehrung Maradonas in der argentinischen Volkskultur und übertreibt sie absichtlich. Dennoch handelt es sich bei den meisten Mitgliedern um wirkliche Fussballfans und sogar prominente Profis wie der Brasilianer Ronaldinho gehören der Bewegung an.

5. Church of Euthanasia

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Church of Euthanasia

«Rette den Planeten, bring dich um» oder «Esst Menschen, nicht Tiere!» Mit solchen Parolen kämpft die Church of Euthanasia (CoE) gegen die Überbevölkerung und die Vernichtung anderer Lebensformen. Die 1992 in den USA gegründete Religionsgemeinschaft ist mit nur wenigen Hundert Mitgliedern zwar nicht sehr bedeutend, aber dafür umso provokativer. Für die Rettung der Erde wirbt die «Kirche des schönen Todes» neben Kannibalismus auch für Suizid, Abtreibung und Analsex. Das erste und einzige Gebot lautet: «Du sollst dich nicht fortpflanzen». Die CoE nimmt auch Mütter und Väter auf. Unter der Verpflichtung, dass sie keine weiteren Nachkommen zeugen.

6. Aetherius Society

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Die Aetherius Society ist eine sogenannte Ufo-Religion. Sie wurde 1955 gegründet und gehört damit zu den ersten neureligiösen Gruppierungen, die den Kontakt mit Ausserirdischen in ihre Lehre aufnahmen. Die Anhänger glauben auch an asiatische Vorstellungen wie Karma und Wiedergeburt. Jeder Mensch kann es durch seine Taten selbst bestimmen, im nächsten Leben in eine höhere Stufe aufzusteigen. Wer auf der Erde genügend hoch steigt, beginnt an den vorherigen Zyklus anknüpfend auf einem anderen Planeten von neuem, bis er schlussendlich zum Meister wird. Zu den kosmischen Meistern gehören Jesus und Buddha.

7. Church of Satan

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Church of Satan Archives

Die Church of Satan (CoS) wurde am 30. April 1966 von Anton Szandor LaVey in San Francisco gegründet und ist in den USA offiziell als Kirche anerkannt. Die «Kirche Satans» vertritt einen atheistischen Standpunkt, dem zufolge es keinen allmächtigen Schöpfer gibt. Satan gilt als eine Art psychologisches Vorbild und Identifikationsfigur. Die Satanisten setzten «magische Rituale» als Mittel zu einer Art therapeutischer Selbstbeeinflussung der eigenen Gefühlswelt ein. Nach Aussage der CoS bewegt sich diese Magie allerdings stets im Rahmen der Naturgesetze und stellt keine übernatürlichen Kräfte dar. Auf Facebook hat diese Religion über 120'000 Fans.

8. Scientology

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REUTERS/Mario Anzuoni

Das Weltbild von Scientology basiert auf den Schriften des US-Autors L. Ron Hubbard (†74). Herzstück der scientologischen Lehre ist die Vorstellung, dass das unsterbliche Wesen jedes Menschen, der Thetan, durch traumatische Erlebnisse und insbesondere durch zwei Ereignisse vor Millionen Jahren, massiv in seiner Funktionsweise beeinträchtigt worden sei. Scientologen könnten die Funktionen des Thetans durch Therapien zumindest teilweise wiederherstellen. So soll das geistige und körperliche Wohlbefinden gesteigert werden. Scientology ist einerseits wegen ihrer elitären Ausrichtung und andererseits wegen hoher Kosten sehr umstritten. Zahlreiche Ehemalige berichten davon, psychisch und finanziell abhängig geworden zu sein.

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