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22 Jahre, nachdem er seinen Arm verloren hat: Dieser Mann hat die erste «Tattoo-Prothese» der Welt

JC Sheitan Tenet schreibt mit seiner Prothese Tattoo-Geschichte.

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Diese Prothese siehst du nicht alle Tage: JC Sheitan Tenet mit seiner Tattoo-Prothese. play
Diese Prothese siehst du nicht alle Tage: JC Sheitan Tenet mit seiner Tattoo-Prothese. Facebook / JC Sheitan Tenet

Als der französische Tattoo-Künstler JC Sheitan Tenet vor 22 Jahren seinen rechten Arm verlor, ging er nicht davon aus, dass er jemals wieder mit diesem Arm zeichnen würde. Doch genau das wurde ihm nun ermöglicht.

Der Künstler und Ingenieur Jean-Louis Gonzalez entwarf eine Arm-Prothese für Tenet, die gleichzeitig eine Tattoomaschine ist. «Die Idee war, eine ästhetische Prothese zu entwerfen, an die eine Tattoomaschine angebracht ist» erklärte Gonzalez «Motherboard». Nach ein paar ersten Versuchen und Prototypen konstruierte Gonzalez die Prothese aus Teilen einer Nähmaschine und eines Plattenspielers und designte den Arm so, dass er auch ästhetisch überzeugt. Das Resultat kann sich sehen lassen: Die Prothese ist ein beeindruckendes Zusammenspiel von Technologie und «Mad Max»-ähnlichem Design.

 

«Besser als eine Handprothese»

Tenet bedient die Tattookanone mithilfe von Schulterbewegungen und hat so bereits einige beeindruckende Tattoos erschaffen. Um sie täglich benützen zu können, ist die Prothese noch nicht genug ausgereift. Trotzdem ist Tenet schon jetzt begeistert von seiner Prothese: «Wir wollten anfangs eigentlich nur eine Art Skulptur herstellen, doch jetzt ist daraus ein Gerät entstanden, das ich tatsächlich benutzen kann.«

Gonzalez will aber noch weitergehen. Er möchte die Prothese so ausbauen, dass Tenet Bewegungen ausführen kann, die denen eines Handgelenks oder Fingern nahe kommt. Und auch Tenet möchte weiterhin an der Prothese tüfteln. Mit ehrgeizigen Zielen: »Gonzalez und ich wollen nicht nur eine künstliche Hand herstellen; wir wollen ein Werkzeug herstellen, das besser als eine Handprothese ist.» Fest steht: Die beiden eröffnen mit ihrem Projekt schon jetzt neue Horizonte in der Herstellung und Nutzung von Prothesen.

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