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Cumberbatch mal ganz arrogant: Hochmut kommt vor dem Fall

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Dr. Strange sucht Heilung in Nepal. play
Dr. Strange sucht Heilung in Nepal. Marvel Studios

Das sagt Lukas Ruettimann:

Arroganz ist das grosse Thema von «Doctor Strange» – und wenn wir schon dabei sind: Die ewig gleiche Marvel-Story vom bösen Widersacher, der die dunkle Macht heraufbeschwört, könnte ich im Schlaf schreiben. Sogar besser. Ich würds auch für eine statt für zwei Millionen Dollar machen.

Die Copy-Paste-Handlung, vor allem in der zweiten Hälfte des Films, ist der eine grosse Schwachpunkt von «Doctor Strange». Der andere: Die vollmundig angekündigten Effekte. Sie bieten aber nichts, was man nicht schon in «Inception», «The Matrix» oder «Green Lantern» gesehen hätte. Ist die 14. Marvel-Verfilmung also ein Flop? Nein, denn dafür ist die Besetzung zu gut. Cumberbatch ist die Rolle des a­rroganten Neurochirurgen Stephen Strange auf den Leib geschneidert, und auch Swinton, Ejiofor und Co. schaffen es, Tiefgang und Humor reinzubringen. Dazu sorgt das widerspenstige Cape des Sorcerer Supreme für Lacher und ein willkommenes «Fantasia»-Feeling. Näher bei ­Disney war ein Marvel-Film selten.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass besonders unbekannte Marvel-Figuren gute Filme hergeben. Und dass Hochmut nicht nur bei ­Doctor Strange vor dem Fall kommt. Denn der Trick, wie der Magier im Finale die dunkle Macht besiegt, wäre mir im Traum nicht eingefallen.

Bewertung: 2 von 4 Sternen

Das sagt Tanya König:

Die neue Marvel-Story ist die erfrischendste Marvel-Verfilmung seit «Deadpool».

Wir sehen Benedict Cumberbatch als arroganten Arzt, der zuerst tief fallen muss, um als neuer Mensch wieder aufzuerstehen. Die Begegnung mit Tilda Swinton hilft ihm dabei.

Sie ist die respektierte Älteste einer Gruppe in Nepal. In der Comic-Grundlage wird diese Rolle von einem asiatischen Mann dargestellt, doch der Gender-Diversivität wegen hat Produzent Kevin Feige für den neusten Film eine Frau gewählt. Gut so!

«Doctor Strange» zeigt Elemente, wie wir sie aus «Inception» und aus «Lucy» mit Scarlett Johansson kennen: Erst die Auseinandersetzung mit dem Unbewussten und dem Mystischen kann extreme Kräfte hervorbringen.

Damit treten die Figuren im neusten Marvel-Werk aus ihren Körpern und kämpfen auf der Astralebene weiter. Eine Welt, die fasziniert.

Wenn die Mitglieder der Gruppe dann auch noch ganze Städte verschieben und verbiegen, dann ist jeder im Saal gut unterhalten.

Hier erfüllt 3D seinen Sinn und katapultiert uns Zuschauer zwischen Welten, die wir nur aus unserer Imagination und unseren Träumen kennen. Und so wie wir es von Marvel gewohnt sind, geht bei der ganzen Action der Witz glücklicherweise auch nicht verloren.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Über «Doctor Strange»:

Abstract: Doctor Strange ist ein brillanter Neurochirurg, dessen Genie nur von seiner grenzenlosen Arroganz übertroffen wird. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu: Bei einem Autounfall verletzt er seine Handnerven so schwer, dass er seiner Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann. Strange versucht alles, doch keine Therapie schlägt an. Verzweifelt reist er nach Nepal, wo er bei der mysteriösen Heilerin The Ancient One neue Dinge lernt. Über sich, die Welt und das Universum, in dem nichts so ist, wie es scheint.

Länge: 130 Min.

Land: USA

Besetzung: Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Mads Mikkelsen, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams

Regie: Scott Derrickson

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