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Ein Fest ohne Nachhall

Er fand den neuen James Bond «Spectre» auch nach zwei Mal Angucken noch gut. Sie hat ihn gleich nach der Vorstellung vergessen.

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«Spectre»-Trailer

«Spectre»

Abstract: M ist unter Druck. Max Denbigh, der neue Leiter des Centre for National Secu­rity, zweifelt an der Relevanz des MI6 – und an James Bond. 007 ist gerade auf einer nicht genehmigten Solo-Mission ­unterwegs; in Rom verführt er Lucia Sciarra, die Witwe eines Killers, mit deren Hilfe er der Geheimorganisation Spectre auf die Spur kommt. Bond bittet Moneypenny und Q, ihm zu helfen, die Tochter seines alten Nemesis Mr. White aufzuspüren: die schöne Ärztin Madeleine Swann. Sie besitzt die ­Informationen, um das Mysterium hinter Spectre zu lüften.

Länge: 148 Min.

Land: Grossbritannien

Besetzung: Daniel Craig, Léa Seydoux, Monica Bellucci, Christoph Waltz, Dave ­Bau­tista, Naomie Harris

Regie: Sam Mendes

Das sagt Film-Redaktor Lukas Rüttimann

Mit James Bond ist es wie mit Weltmeisterschaften: Plötzlich ist jeder Experte. Doch im Gegensatz zum Fussball würde ich mir bei 007 nie erlauben, mich als Fachmann auszugeben. Immerhin aber habe ich den 24. Bond an der Pressevisionierung und der VIP-Premiere innerhalb von 36 Stunden zwei Mal gesehen – was mich zu einer Art Alain Sutter für «Spectre» macht. Zumal wir mal die gleiche Frisur hatten. Das beeindruckt nicht jeden, ich weiss. Dennoch darf man mir glauben: Hört nicht auf die Besserwisser! Dieser Film ist gut, sehr gut sogar. Von der Story über die Bilder bis hin zu den Figuren atmet «Spectre» konsequent den wunderbaren Geist der Filme aus den Sechziger- und Siebzigerjahren. Ein Fest, wie die obligate Zug-Szene drei Generationen James Bond zusammenbringt – Sean-Connery-Patina bei der Liebesszene, Roger-Moore-Glamour beim Dinner und die knallharte Action der Neuzeit.
Gespickt mit Verbeugungen vor den Klassikern und getragen vom Mix aus Oldschool- und Hightech-­Action gehen die 148 Minuten vorbei wie im Flug. Nur der Schluss hat Längen; und Christoph Waltz spielt den Bösewicht auf Autopilot. «Spectre» mag emotional nicht so packend sein wie «Skyfall». Dafür bietet er ein klassisches Vergnügen nicht nur für 007-Experten. Nehmen Sie’s von Alain Sutter.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Das sagt Lifestyle Reporterin Tanya König

Vergangene Woche verbreiteten sich die Bilder der Anwesenden bei der grössten Filmpremiere der Schweizer Geschichte über die sozialen Netzwerke im Minutentakt. So riesig die Bilderflut, so gross auch meine ­Erwartungen an ­Mendes’ Werk.
In der Tat: Imposant beginnt der 24. Streifen der James-Bond-Reihe in Mexiko-Stadt; und mit dem Intro zu Sam Smiths Soundtrack «Writing’s on the Wall» ist die Messlatte gesetzt. Das muss ein guter Film werden. Während Smith singt, regen die Bilder die Fantasie an – nicht zuletzt die erotische.
Prickelnd geht es prompt ­weiter, wenn Daniel Craig Monica Bellucci trifft. Ihre Rolle im Film? Nicht wichtig! Hauptsache, die italienische Diva kommt vor, so muss wohl das Credo gelautet haben.
So grossartig «Spectre» gestartet ist, wird es danach nicht mehr: An den genialen Schurken Javier Bardem in «Skyfall» kommt Christoph Waltz als abgespeckte Ver­sion seiner Rollen in den Tarantino-­Filmen nicht ran. Léa Seydoux und 007 geben ein tolles Duo ab, was vor allem an den ständig wechselnden und aufeinander abgestimmten Kostümen liegt. So sehr der Look der Garderobe und des auf 35 mm gedrehten ­Materials gefällt: Einen Nachhall verspüre ich bei «Spectre» leider nicht.

Bewertung: 2 von 4 Sternen

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