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Genuss: Attacke auf die Küche

Die Schweizer Militärküche interpretiert Küchenklassiker auf moderne Weise und kann auch eine Inspiration für zu Hause sein

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In der Erinnerung schmeckt es wahrscheinlich besser als damals zur Soldatenzeit. Die Schweizer Militärküche ist einfache, solide Hausmannskost, gekocht mit einem Budget von 8,75 Franken pro Tag.
«Suppe mit Spatz» ist ein rustikaler Eintopf mit Rind und gemischtem Gemüse, «Reis Kolonial» ein Rindsgeschnetzeltes mit Curry auf Reis, «Cordon bleu» in der Militär-Version Konservenfleisch mit Schmelzkäse.


Für einen neuen Bildband hat Berufsoffizier und Küchenchef Daniel Marti (42) moderne Varianten kreiert – geeignet auch als Inspiration für zu Hause. So lässt sich der Winter-Eintopf von Bohnen mit Rindswurst verfeinern, indem Sie ihn mit drei Bohnensorten (Kidney-, Borlotti- und weisse Bohnen) kochen, mit Weisswein und Safran würzen und die «Wurst» aus Rinderhack und einer feinen Gemüsemischung auch selbst herstellen.


Den Rinderschmorbraten können Sie veredeln, indem Sie ihn mit karamellisierten Feigen servieren, die mit Portwein abgelöscht wurden. Für die Dekoration: Feine Lauchringe, angebraten in Olivenöl. Nostalgikern steht es natürlich frei, auch einige der echten Militärzutaten zu verwenden. So gibt es Militärschokolade oder -biscuits in diversen Online-Shops zu kaufen.


Die Götterspeise aus Militärzeiten ist beispielsweise eine feine Schichtung aus zermahlenen Biscuits, vermischt mit flüssiger Butter und Zucker, sowie Apfelmus und Vanillecreme. Mögliche Variante hier: Statt Apfelmus andere Fruchtschichten einziehen, z. B. pürierte Pfirsiche.


Zwei Tafeln Militärschoggi können Sie in kleinen Stücken in vier aufgeschnittene Bananen füllen. Mit Alufolie umwickeln, fünf Minuten lang backen – fertig ist ein schnelles Dessert.«Die Schweizer Armee leistete auch historisch einen wichtigen Beitrag zu den Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung», sagt Marti. So lassen sich Nationalgerichte wie das Fondue aufs Militär zurückführen: Es entstand aus der «Kappeler Milchsuppe», 1529 beim Friedensschluss zwischen den Zürcher Reformierten (brachten Brot mit) und den Innerschweizer Altgläubigen (steuerten die Milch bei) gekocht und gemeinsam gelöffelt.
So kann gemeinsames gutes Essen durchaus Frieden schaffen – nach dem Krieg und auch zu Hause.

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