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Genuss: Hart, aber fein

Wenn am Morgen der Herbst nebelt und der Abend früh dunkelt, ist es höchste Zeit für einen farbigen Lichtblick: Es ist Kürbiszeit!Hart,

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Aroma: Mild und etwas süsslich, passt es zu vielen Gerichten. play
Aroma: Mild und etwas süsslich, passt es zu vielen Gerichten. Getty Images
Rezepte: Kürbisse gibts bis in den Februar. play
Rezepte: Kürbisse gibts bis in den Februar.

Den grössten hat Beni Meier (31) aus Pfungen ZH: 1054 Kilo schwer war sein Kürbis vor einem Jahr – Weltrekord! Einen Teller Suppe für 7000 Menschen hätte das ergeben. Eine Speisung von wahrhaft biblischem Ausmass, wenn der Rekordkürbis denn gegessen worden wäre.
Die Exemplare, die jetzt bei Detailhändlern sowie am Strassenrand liegen und auf Käufer warten, sind wesentlich kleiner, dafür aber deutlich schmackhafter. Kleinere Kürbisse haben ausserdem den Vorteil, dass sie sich ein bisschen leichter zerteilen lassen. Hart sind sie ohnehin. Wem es zu mühselig ist, mit dem Beil zu Werk zu gehen, lässt den Kürbis zu Boden fallen. Je härter er ist, desto grösser die Chance, dass er sich spaltet und einfacher mit dem Messer oder dem Gemüsebeil zu zerschneiden ist.
Ist die Zerlegung geschafft, gehts endlich ans Kochen. Zum Beispiel eine asiatische Kürbissuppe: Eine grob gehackte Zwiebel, einen Stängel Zitronengras (in drei Stücke geschnitten), eine gehackte Chilischote, ein Büschel gehackter frischer Koriander, je ein Stück Kurkuma und Galgant (wenn möglich frisch, sonst einen knappen Teelöffel Pulver) mit Kokosöl oder Kokosfett in einer grossen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten anbraten. Dann erst 350 Gramm Kürbiswürfel zugeben, Schale von einer halben Limette beigeben, zwei EL Fischsauce darüberträufeln, eine grob gehackte Knoblauchzehe dazulegen und das Ganze mit einem Liter Gemüsebouillon ablöschen. Sobald die Kürbiswürfel weich sind, das Zitronengras, den Kurkuma, den Galgant und die Limettenschalen aus dem Topf nehmen. Den Rest sehr fein pürieren und absieben. Dann einen Schuss Kokoscreme und Saft einer halben Limette in die heisse Suppe geben, ein paar Blättchen Koriander und Chili-Ringlein als Deko drüber – fertig ist die Suppe.
Wer Kürbisse als Gemüse zu Fleisch möchte, macht orientalische Kürbisschnitze mit Dukkah: Die Hälfte eines kleinen Kürbis in Schnitze von etwa einem Zentimeter schneiden, in warmem Kokosöl wenden, dann auf einem Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben und eine halbe Stunde garen. Die Kürbisschnitze leicht salzen, mit Dukkah überstreuen und getrocknete Tomatenstreifen und Kürbiskerne drübergeben.
Dukkah ist eine ägyptische Würzmischung aus Kräutern, Nüssen und Gewürzen, für die jede Familie ein Geheimrezept hat. Gereicht wird es zu Brot oder mit Gemüse aller Art. Das Grundrezept: 75 Gramm Nüsse (Hasel-, ­Cashew- oder Pinienkerne), 75 Gramm Sesamsamen, je zwei EL Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen und Pfeffer jeweils einzeln rösten und dann mit einem Esslöffel grobem Meersalz im Mörser oder Hacker pulverisieren. Je nach Geschmack lassen sich die Zutaten variieren. Kümmel- oder Anissamen eignen sich, ebenso kann man am Schluss für einen frischen Sommergeschmack fein gehackte Pfefferminzblätter untermischen.

Das Paleo-Kochbuch von Irena Macri. AT-Verlag. 29.90 Fr.

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