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Genuss: «Ich will 100 Jahre alt werden»

Zu seinem 40. Geburtstag schenkte Jamie Oliver sich einen gesunden Lebensstil, seinen Fans die dazugehörigen Rezepte.

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17. Kochbuch «Jamies Superfood», ab 27 Fr. erhältlich. play
17. Kochbuch «Jamies Superfood», ab 27 Fr. erhältlich.

Die Vierzig steht ihm gut. Rank und schlank ist er das beste Aushängeschild für sein neustes, 17. Kochbuch «Jamies Superfood für jeden Tag: Genial kochen, gesund geniessen, glücklich sein».
Wir treffen den britischen Superstar zum Gespräch in Berlin. Er trägt ein gestreiftes T-Shirt, Jeans, Sneakers. Nichts an seinem Äusseren verrät, dass er 360 Millionen auf dem Konto hat (Schätzung der britischen «Sunday Times»). Er ist energetisch, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt, aber weniger hibbelig. Mit der gleichen Begeisterungsfähigkeit, mit der er früher Kalorienbomben wie Spaghetti Carbonara kochte, spricht er jetzt über Essen, das gesund und fit macht: «Algen sind genial. Ich kenne kein Lebensmittel, das nährstoffreicher ist.»
Zum Algen-Anhänger wurde Jamie Oliver in Okinawa, Japan, wo überdurchschnittlich viele Hundertjährige leben. «Das Geheimnis ihres hohen Alters liegt wohl in den 200 Gramm Algen, die sie jeden Tag essen», erklärt er. «Grund genug, sie in meinen Speiseplan einzubauen. Ich möchte auch 100 Jahre alt werden!»  Neben Japan bereiste Oliver weitere «gesunde» Orte, wie die griechische Insel Ikaria, auf der mehr 90-Jährige als sonstwo auf der Welt leben.
Als er nach England zurückkehrte, hatte er 14 Lebensmittel im Gepäck, die das Leben verlängern sollen: Eier, Ziegenmilch, Süsskartoffeln, Wildkräuter, Tofu, Walnüsse, schwarze Bohnen, frisches Obst, Wildreis, Knoblauch, Scampi, Chilischoten – und eben Algen.
«Meine grosse Herausforderung war, daraus Gerichte zu kreieren, die auch noch fantastisch schmecken,» erklärt er. «Ich gebe zu, es war mein schwierigstes Buch.» Entstanden sind Rezepte wie ein Smoothie-Pfannkuchen oder ein offener Regenbogenwrap. Sogar eine Anleitung für gesunde Spaghetti Carbonara ist dabei.
Gibt es eigentlich etwas, das der Küchenhexer nicht isst? «Im Ausland wurden mir schon herausfordernde Speisen aufgetischt. Genitalien, Hoden, in Japan sogar mal Spermien. Aus Höflichkeit und Respekt probiere ich alles.» Das können wir uns gut vorstellen. Denn trotz seines gigantischen Erfolgs – er hat wortwörtlich als Tellerwäscher im Pub seines Vaters begonnen und stieg zum Chef mehrerer Tausend Angestellten auf – bedankte sich Jamie Oliver am Ende des Interviews dafür, dass die Journalistin extra für ihn von Zürich nach Berlin gereist sei.

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