Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Gesundheit: Glücksdroge ohne Nebenwirkung

Musik wirkt auf unser Gehirn wie Ecstasy-Pillen – und hilft Frühgeborenen dabei, sich gesund zu entwickeln.

, Aktualisiert 27 Reax , 210 Views
teilen
teilen
17 shares
Wirkt aufs ­Lustzentrum: Die Musik von One Direction. play
Wirkt aufs ­Lustzentrum: Die Musik von One Direction. Jeff Daly/Invision/AP

Musik gehört zu uns Menschen, und sie ist gesund.» Zu diesem Schluss kommt Lutz Jäncke von der Uni Zürich. Der Neurowissenschaftler untersucht mit seinem Team, was beim ­Musikhören oder selber Musizieren im Kopf passiert. Dabei hat er festgestellt, dass die Musik vom Gehirn regelrecht hineingezogen wird. Das zeigt sich daran, dass sich die Hirnaktivität mehr und mehr in Richtung eines meditativen Zustands entwickelt. Und zwar unabhängig von Musikrichtungen wie Klassik oder Pop. Musik aktiviere nicht nur das Gehörzentrum, sondern löse stets auch Emotionen und Erinnerungen aus, sagt Jäncke dem «UZH Magazin»: «Diese Netzwerkaktivität ist das Spezielle an der Musik. Neben dem Hörkortex werden auch das limbische System, das die Emotionen steuert, und das Grosshirn, in dem die Erinnerungen abgespeichert sind, einbezogen. Laut Jäncke aktiviert Musikhören auch unser Lustzentrum, den Nucleus accumbens. «Wenn wir Musik hören, die uns gefällt, wird dieser Bereich regelrecht mit Dopamin überflutet. Das ist ähnlich, wie wenn man eine Ecstasy-Pille einwirft.»
In der Klinik für Neonatologie am Zürcher Unispital wird Musik dafür eingesetzt, die Entwicklung von Frühgeborenen zu fördern. Bedingt durch den Stress, leiden viele unter Verspannungen, die ihre Atmung beeinträchtigt. Mit Hilfe von Musik soll diese Anspannung gelöst werden, damit sie wieder tiefer und regelmässiger atmen. Dadurch produzieren sie mehr Energie, die sie für ihr Wachstum benötigen. Aus wissenschaftlichen Studien sind nebst positiven Auswirkungen auf Sauerstoffsättigung, Atmung und Puls Verbesserungen von Schlaf-, Nuckel- und Essverhalten bekannt.

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Bilder des Tages

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren

Social Stream


Das könnte dich auch interessieren

Bilder des Tages

In den Flieger «hineinfliegen»
0 Reax

Heiss auf Blick am Abend

Schnügel des Tages

Schnügel vom 09.12.2016
2 Reax