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Interview mit Bonnie Strange: «Ich mache einfach alles, was mir Spass macht»

Blick am Abend hat die Berlinerin an der Sihlcity Fashionweek zum Interview getroffen. Die 29-Jährige verrät uns ihre Inspirationsquellen und ihre Zukunftspläne.

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Nach dem Interview wurden noch fleissig Selfies gemacht. play
Nach dem Interview wurden noch fleissig Selfies gemacht. Nathalie Ochalek

Wo holst du dir Inspiration für deinen Stil?

Ich schaue mir Musikvideos aus den 60er- bis 90er-­Jahren an. Musiker haben ­einen viel besseren Stil als Models und It-Girls. Die ­sehen immer gleich aus und ziehen nur Sachen von De­signern an. Musiker tragen ihre Seele mit der Kleidung nach aussen. Zum Beispiel Nina Hagen oder Nirvana in den 80er- und 90er-Jahren. Die wurden nicht von Stylisten eingekleidet. Deshalb finde ich in Musikern die beste Inspiration.

Wirst du für deine Arbeit als Moderatorin bei «Taff» denn nicht eingekleidet?

Eigentlich habe ich wirklich nie Stylisten, ich mache das alles selber. Anfangs hatte ich bei «Taff» eine Stylistin. Seitdem ich mich da ein­gegrooved habe, entscheide ich aber selber über meine Outfits und ­ziehe auch meistens meine eigenen Kleider an. Natürlich macht mir die Stylistin Vorschläge,  aber ich kann nur gut ­moderieren, wenn ich mich auch wohlfühle.

Was ist dein persönlicher Styling-Tipp?

Es ist nicht wichtig, ob es ein Brand ist, den man trägt. Deshalb kaufe ich lieber ­Second Hand, trage das, worauf ich Bock habe. Alles ist in, alles ist cool, es gibt kein No-Go. Ausserdem ist ein ­Lächeln das schönste Accessoire – wenn jemand happy ist, kann man auch ­einen Kartoffelsack anhaben.

Warst du schon einmal in Zürich shoppen? Hast du einen favourite Spot hier?

Heute war ich kurz an der Langstrasse in einem Gothic-Store. Da habe ich auch eine Jacke gekauft. Eine weisse Bomberjacke mit der Aufschrift “Hardcore” und Tribals auf dem Rücken. Aber wenn ich in Zürich bin, werde ich von einem Termin auf den anderen gezogen und wieder zurück. Das ist dann schon ziemlich schade, dass man dann die Stadt nicht richtig sieht. Aber heute Nacht gehe ich sicher aus. Ein Freund von mir wohnt hier und den werden wir besuchen, wir gucken seine neue Wohnung an und dann gehen wir was trinken und es gibt da ein paar Clubs, die er uns zeigen will.

Anm. d. Redaktion: Auf Snapchat hat Bonnie festgehalten, wie sie mit Iouri Podladtchikov und ihrem Bandkollegen Thomas das Zürcher Nachtleben und vor allem das «Hive» aufgemischt hat. Sie war sichtlich überrascht, was Zürich alles zu bieten hat und nannte die Stadt liebevoll «eine kleine Art-Bitch».

Vor kurzem hast du mit ­deiner Band «Grossraum ­Indie Fresse» den Titel «Richtig Nice» herausgebracht. Was erwartet uns in Zukunft von dir?

Wir arbeiten gerade am ­Album, das im Winter kommt. Zehn Songs sind schon fertig. Die neue ­Single «Love Song» kommt nächsten Monat. Weiterhin moderiere ich «Taff», und Ende nächsten Monats kommt ein neuer Blog von einem Freund und mir, ein persönlicher Mode- und Reise-Blog. Im Herbst kommt eine neue «Shit Shop»-Modekollektion ­heraus und meine eigene EP, an der ich als Solo­künstlerin arbeite. Das will ich ­alles noch schnell machen, bevor ich nächstes Jahr im Juli 30 werde.

Ist auch mal ein Konzert in der Schweiz geplant?

Ich würde sehr gerne ein Tour planen. Wir würden voll gerne eine Clubtour machen, denn wir lieben es aufzutreten. Wir hatten bis jetzt erst ein Konzert und ich wollte zuerst erst gar nicht auf die Bühne, weil ich solche Angst hatte. Ich hatte richtig Lampenfieber, mir war schlecht und ich dachte ich würde umfallen. Aber als es vorbei war, fand ich es so schade, weils so schnell ging. Am nächsten Morgen als ich aufgewacht bin, war mein erster Gedanke “Boah geil! Ich will nochmal!”. Wer uns also buchen möchte, der soll das bitte machen.

Wie würdest du denn deinen ­Beruf bezeichnen?

Im Ausland sage ich immer, dass ich Fernsehmoderatorin bin. Ich mache einfach alles, was mir Spass macht, also weiss ich gar nicht, was ich von Beruf wäre.

Wie schaffst du das alles und trotzdem noch alles auf Snapchat zu posten? Du hast ganz schön viele Follower, die dein Leben auf Snapchat mitverfolgen können, macht dir das manchmal nicht ein wenig Angst?

Snapchat macht mir halt wirklich voll viel Spass. Ich nutze die Tage sehr gerne. Es passiert selten, dass ich den ganzen Tag im Bett liege – ausser ich habe zum Beispiel zwei Wochen lang die ganze Zeit hart gearbeitet, dann tut das schon auch gut. Aber dann fühl ich mich schon schlecht. Meine Jobs sind ja Hobbies. Also «Taff» oder zum Beispiel ein ganztägiges Shooting, das sind schon anstrengende Jobs. Aber alles andere; meine Band, wenn ich im Proberaum bin, dann ist das mein Hobby. Und deshalb kann ich das auch alles super easy schaffen. Über Snapchat kann ich halt auch mit meinen Fans snappen, und es ist cool, wenn ich die dann alle auch einmal live sehe. Mit Snapchat kann man den Leuten einfach viel besser eine Message rüberbringen. Bevor ich die App hatte, dachten viele Leute ich sei arrogant, unfreundlich, ein bisschen assi und ein bisschen Drogenabhängig. Bei Snapchat ist es halt so schön weil ich aktiv Fragen beantworten oder Tipps geben und die Leute mitnehmen kann.

Man erfährt aber auch ziemlich viel über dein Privatleben. Zum Beispiel verbringst du viel Zeit mit Cro's DJ «Psaiko.Dino». In seinen Snaps redet er oft von seiner «Zuckeroma», bist du das?

Wahrscheinlich bin ich seine Zuckeroma... da meint er schon mich, denke ich mal. Ich finde ihn halt sehr nett. Wir haben uns letztes Jahr kennengelernt und seit da haben wir viel geschrieben. Ich mag ihn schon sehr gerne und es macht auf jeden Fall Spass, Zeit mit ihm zu verbringen.

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