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Käpt'n Hook kann einpacken: Die 8 gfürchigsten Piraten der Geschichte

Bei diesen Piraten-Biografien erscheinen uns die «Fluch der Karibik»-Filme gar nicht mal so weit hergeholt.

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1. Stenka Rasin

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Stenka Rasin, der Mitte des 17. Jahrhunderts aktiv war, ist noch heute ein Held in der russischen Folkore. Er war ein Kosake, der gegen das russische Zarenreich aufbegehrte. Der russische Zar verlangte hohe Abgaben von den Kosaken und verteilte brutale Strafen, wenn sie seinen Forderungen nicht nachkamen. Nachdem russische Soldaten seinen Bruder töteten, schwor Rasin Rache. Zusammen mit 1000 Männern eroberte er auf der Wolga die Handelsschiffe des Zaren und ermordete ihre Anführer. Diese Tat inspirierte Rebellen in ganz Russland, sich ebenfalls gegen den russischen Adel aufzulehnen. Er verfügte bald über eine Flotte aus über 30 Booten und machte sich als Pirat einen Namen. 1671 plante Rasin einen Angriff auf die Stadt Simbirsk, doch er wurde von einigen seiner Männer verraten und gefangen. Nach mehreren Tagen grausamer Folter wurde er gevierteilt.

2. Sadie Farrell

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Sadie Farrell war eine Gang-Anführerin im New York des 19. Jahrhunderts, die dafür bekannt war, ihre Opfer Kopf voran in den Bauch zu schlagen und sie dann auszurauben. Sie war aber nicht nur eine Diebin, sondern auch eine Piratin. Sie und ihre Leute waren berühmt dafür, die Schiffe auf dem New Yorker Hudson River auszurauben. Ausserdem entführten Sadie und ihre Gang Menschen und raubten ganze Dörfer aus. Interessantes Detail ihrer Lebensgeschichte: Eine Rivalin hatte ihr das Ohr abgebissen und stellte es in ihrer Bar aus. Nach ein paar Jahren gab sie es Sadie aber zurück, und diese trug es fortan als Schmuckstück um ihren Hals.

3. Francois l'Olonnais

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Francois l'Olonnais wurde im 17. Jahrhundert in Frankreich geboren. Er wanderte nach Tahiti aus und wurde dort ein Seeräuber. Er überfiel vor allem Schiffe, die von Spanien und den Westindischen Inseln kamen. L'Olonnais war bekannt für seine grausamen Foltermethoden. Er schnitt zum Beispiel Körperteile seiner Gefangenen ab oder würgte sie solange mit einem Seil, bis die Augen heraustraten. Sein eigener Tod erfolgte an einem Strand in Panama. Bei der Flucht vor einem spanischen Schiff gingen er und seine Crew an Land, um nach Essen und Trinken zu suchen. Sie fanden ein Dorf vor, das wie einfache Beute aussah. Doch die Bewohner zerstückelten die Angreifer - nur ein Mitglied seiner Crew überlebte und berichtete davon. Einer Version der Geschichte nach wurde L'Olonnais von den Einheimischen zerstückelt und verbrannt. Eine andere Version besagt, dass er von den Einwohnern, die Kannibalen waren, gegessen wurde.

4. Nicholas Brown

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Nicholas Brown, auch unter dem Namen «Der grosse Pirat» bekannt, war ein englischer Pirat, der im frühen 18. Jahrhundert vor der Küste Jamaikas aktiv war. Über sein Leben vor der Piraterei ist nicht viel bekannt. Er raubte mehrere englische, portugiesische und spanische Schiffe aus, bis er schliesslich gefangen genommen wurde. Ihm wurde eine Begnadigung angeboten, unter der Voraussetzung, dass er keine Überfälle mehr vornehmen würde. Eine Zeit lang hielt sich Brown an die Abmachung, doch ihm wurde schnell langweilig und er kehrte zur Piraterei zurück. Somit sah sich die Krone gezwungen, 500 Pfund auf seinen Kopf auszuschreiben. Sein Kindheitsfreund und anschliessender Rivale John Drudge beschloss, das Kopfgeld einzusacken. Er verfolgte Brown, brachte ihn um und kassierte seinen Preis. Aber nicht nur das: Er nahm seine Aufgabe, den Kopf Browns zu bringen, ernst. Er enthauptete den Piraten, legte den Kopf in einem Krug Rum ein und brachte ihn als Trophäe nach Jamaika.

5. Edward Low

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Edward Low war ein gefürchteter Pirat des frühen 18. Jahrhunderts. Er wurde in London geboren und wuchs in armen Verhältnissen auf. Schon als kleiner Junge stahl er, um zu überleben. Später zog er als junger Mann nach Amerika, wo er zusammen mit seiner Frau ein neues, besseres Leben führen wollte. Doch diese starb nach der Ankunft im Kindsbett. Low fiel in seine alten Muster zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Stehlen - diesmal aber als Pirat. Er war berühmt-berüchtigt für seine Grausamkeit. Als Beispiel: Nachdem er ein portugiesisches Schiff überfallen hatte, fesselte er dessen Kapitän und schnitt ihm die Lippen ab. Der arme Mann wurde daraufhin mit Gewalt gezwungen, seine eigenen, gegrillten Lippen zu essen.

6. Black Caesar

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Von Black Caesar wird gesagt, er sei vor seinen Piratentagen ein Stammesführer in Afrika gewesen. Er wurde jedoch von Sklavenhändlern entführt und sollte per Schiff nach Amerika gebracht werden. Das Schiff ging vor der Küste unter. Black Caesar schaffte es, zusammen mit einem Crewmitglied zu entkommen, indem sie ein Boot aus dem Schiffsrumpf stahlen. Der ausserordentlich starke und grosse Black Caesar überlebte daraufhin, indem er und sein Kumpane Schiffe mit Hilferufen anlockten und sie dann ausraubten. So erbeutete Black Caesar ein kleines Vermögen, das er angeblich bei Elliot Key in Florida vergrub. Der Schatz wurde nie gefunden, auch wenn ihn Schätzjäger heute noch suchen. Der berühmt-berüchtigte Pirat zerstritt sich Jahre später mit seinem Partner, weil beide dieselbe Frau wollten. Black Caesar brachte seinen langjährigen Kumpanen um und nahm sich die Frau, wobei sie nicht die einzige war - manchen Quellen zufolge hatte Black Caesar auf einer entlegenen Insel ein regelrechtes Harem mit etwa 100 Frauen. Er schloss sich irgendwann der Crew des berühmten Piraten Blackbeard an. Kurz nach dessen Tod 1718 wurde Black Caesar gefangen genommen und gehängt.

7. Henry Every

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«Der König der Piraten» Henry Every führte den profitabelsten Piratenüberfall der Geschichte durch. Er erbeutete ein Vermögen, das auf die heutige Zeit umgerechnet 78 Millionen Dollar entspricht. Danach verschwand er spurlos - und mit ihm ein Teil des Gelds. Nachdem er in seiner Piratenkarriere ein paar dänische und englische Schiffe überfallen hatte, bekam er Wind davon, dass eine indische Flotte mit einem riesigen Vermögen durch seine Gewässer fahren würde. Er eroberte die zwei grössten Schiffe und liess seine Männer auf die Crews los. Sie mordeten, vergewaltigten und folterten ohne Erbarmen. Das Vermögen sackten Every und seine Crew ein. Da Every nun ein gesuchter Mann war, tauchte er mit seinem Anteil des Vermögens unter. Wohin, das weiss niemand.

8. Bartholomew Roberts

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Mit über 400 Überfällen auf hoher See war Bartholomew Roberts einer der erfolgreichsten Piraten des 18. Jahrhunderts. Doch auch für seine Brutalität war er bekannt: Als er zum Beispiel ein Schiff voller Sklaven eroberte, liess er es, nachdem er die Wertsachen erbeutet hatte, einfach abbrennen. Um die Sklaven, die noch gefesselt auf dem Schiff waren, machte er sich dabei keine Sorgen und liess sie einen qualvollen Tod sterben. Im Winter 1772 wurden Roberts und seine Crew von einem englischen Schiff angegriffen; Roberts starb durch eine Verletzung am Hals. Roberts und seine Crew hatten abgemacht, dass die Männer, wenn er sterben sollte, seinen Körper über Bord werfen würden. Die Männer hielten sich offenbar daran, denn obwohl die Engländer verzweifelt danach suchten, wurde Roberts Leichnam nie gefunden.

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