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Kein Baden, kein Facebook, kein Fleisch im Sommer: 12 verrückte Regeln der Mormonen

Die Mormonen sind eine christliche Glaubensgemeinschaft, die neben der Bibel auch das Buch Mormon als Skriptur ihrer Religion sehen. Sie entstand 1830 in den USA und hat weltweit mittlerweile etwa 15 Millionen Anhänger. Etwa 8000 leben in der Schweiz. Wer Mormone sein will, muss sich an einige Gesetze halten.

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1. Einmal im Monat darf 24 Stunden lang nichts gegessen oder getrunken werden.

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Regelmässiges Fasten gehört für Mormonen zu einem gläubigen Leben. Dabei wird jeweils an einem Sonntag im Monat auf zwei aufeinanderfolgende Mahlzeiten verzichtet. Die Geldsumme, die durch das Auslassen der Mahlzeiten eingespart wird, wird von den Familien als sogenanntes Fastenopfer gespendet.

2. Sie dürfen im Sommer kein Fleisch essen.

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Im Wort der Weisheit, das «Gesundheitsgesetz» der Mormonen, ist festgelegt, dass Fleisch nur im Winter oder zu Notzeiten gegessen werden darf. Dieses Gebot wird aber von den wenigsten Mormonen eingehalten.

3. Alkohol, Zigaretten, Tee und Kaffee sind strengstens verboten.

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Alles, was die Gesundheit gefährden könnte, ist nicht erlaubt. Jedem, der sich von Suchtmitteln fernhält, wird nebst Gesundheit auch Schutz, Erkenntnis und Weisheit versprochen. Laut einer Studie leben Mormonen, die diese Grundsätze einhalten, im Durchschnitt 17 Jahre länger.

4. Jeder muss einmal im Leben als Missionar dienen.

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Im Alter von 19 Jahren, dann wenn die meisten Jugendlichen völlig anderes im Kopf haben, beginnt für die Mormonen die Missionarszeit. Dabei sollen sie zu Erwachsenen heranreifen. Für die Missionarsreise gehen die mormonischen Jugendlichen ins Ausland, wo sie zu zweit von Tür zu Tür gehen und ihre Religion predigen. So versuchen sie, neue Mitglieder anwerben. Bei den Frauen dauert diese Zeit 18 Monate. Männer müssen ganze zwei Jahre als Missionar unterwegs sein. An die Kosten der Reise muss jeder 10'000 Dollar selbst beisteuern.

5. Missionare dürfen nur zwei Mal im Jahr nach Hause anrufen.

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In der Zeit, in der sie auf Missionsreise sind, sehen Mormonen ihre Familie nie. Besuche sind verboten. Mit den Angehörigen telefonieren dürfen sie zwei Mal im Jahr: an Weihnachten und am Muttertag. Dabei dürfen sie gerade mal eine halbe Stunde mit ihnen reden. Alles andere wäre in ihrer Auffassung eine zu grosse Ablenkung vom Missionsdienst.

6. Missionare dürfen nicht schwimmen.

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Aus Sicherheitsgründen dürfen Mormonen auf Mission nicht schwimmen gehen. Jede Aktivität, bei der Verletzungsgefahr besteht, soll vermieden werden. Dazu gehören unter anderem Kontaktsport, Wintersport, Motorradfahren, Reiten, Klettern, Feuerwerke und ähnliches. Bei Sportarten wie Volleyball dürfen keine Punkte gezählt werden – weil auf Gewinnen ausgerichtetes Spielen schneller zu Verletzungen führt.

7. Missionarinnen müssen jeden Tag duschen und dürfen keine Tättowierungen oder Piercings tragen.

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Als «Botschafterinnen des Herrn» gilt es jede Menge Vorschriften zu beachten. Tägliches duschen, Deo zu benutzen und sich oft die Haare waschen sind ein Muss. Der Duft des Parfums darf nicht zu auffällig sein. Die Röcke der Frauen müssen bis über die Knie kommen (auch im Sitzen), T-Shirts ohne Ärmel sind nicht erlaubt (da man sonst die Achselhöhlen sehen könnte) und BHs müssen weiss oder cremefarben und bequem und anständig sein. Auch auffällige Accessoires oder gut sichtbarer Haarschmuck sind verboten. Ohrringe dürfen maximal 2 bis 3 Zentimeter vom Ohrläppchen herunterhängen.

8. Missionare dürfen weder Fernsehen noch Facebook benutzen.

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Was wohl die meisten Jugendlichen abschrecken würde, scheint die Mormonen auf Missionsreise anzuspornen. Weil jede Ablenkung als schädlich betrachtet wird, ist auch der Gebrauch von Social Media verboten.

9. Kein Sex vor der Ehe

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Wie in vielen anderen Religionen ist Sex vor der Ehe nicht gestattet. Dazu gehört übrigens auch Petting und Selbstbefriedigung.

10. Mormonen müssen einen Lebensmittelvorrat für drei Monate Zuhause haben.

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Damit wollen sie sicher stellen, dass sie in Notzeiten versorgt sind.

11. Zehn Prozent des Einkommens müssen an die Kirche abgegeben werden.

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Der Sinn dahinter besteht für die Kirche darin, dass kein Mormone je vergisst, dass alles was er hat, von Gott gegeben wurde. Darum soll er auch etwas zurückgeben.

12. Die Führungsetage darf nicht kritisiert werden.

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Wer ein Problem mit all den Regeln hat, sollte das als Mormone besser nicht laut sagen. Denn die Kirche hat eine Komitee, das sich der «Stärkung der Kirchenmitglieder» widmet. Dieses verbringt seine ganze Zeit damit, Daten über jedes Mitglied zu sammeln, um sicherzustellen, dass keiner aus der Reihe tanzt. Es haben schon Leute ihren Job verloren, die sich negativ über die Kirche geäussert hatten.

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