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Kino: Damon – allein auf dem Mars

«The Martian» bietet einen Grund mehr, Science-Fiction zu lieben, findet er. Sie freut sich über Gleichberechtigung.

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«The Martian» - Trailer

«The Martian»

Abstract: Während ein Sandsturm die Notevakuierung der Nasa-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney fortgerissen. Man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Aber Watney lebt und versucht nun auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit Einfallsreichtum und Überlebenswillen ­findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeitet die Nasa daran, den «Marsianer» heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine ­riskante Rettungsmission.

Länge: 141 Min.

Land: USA

Besetzung: Matt Damon, ­Jessica Chastain, Kate Mara, Jeff Daniels, Michael Pena, Mac­Kenzie Davis, Aksel Hennie

Regie: Ridley Scott

Das sagt Lifestyle Reporterin Tanya König

Matt Damon hat offensichtlich einen Drang ins Weltall. In «Elysium» flog er auf eine Weltraumstation, in «Interstellar» verschwand er durch ein Wurmloch in eine andere Galaxie, jetzt in «The Martian» lässt ihn seine Nasa-Crew auf dem Mars zurück.
Ein Mann ganz allein auf einem einsamen Planeten – der Film kommt ohne Antagonisten aus. Matt kämpft in der Rolle des Mark Watney gegen die Einsamkeit und ums Überleben, wobei dies vor allem eine Frage des Willens und des Einfallsreichtums ist. Regisseur Ridley Scott muss in seinem jüngsten Werk nicht auf Aliens zurückgreifen, um erfolgreich zu sein.
Auf dem Roten Planeten führt Matt à la Youtuber einen Vlog und filmt jeden Schritt mit einer Go-Pro-Kamera. Diese Zwischenbilder, bei denen er dem Zuschauer direkt ins Gesicht schaut, und seine Gefühle, gewürzt mit einer Prise schwarzem ­Humor, sind eine gelungene Abwechslung zu den sonst perfekten Landschafts- und Weltallaufnahmen, die an «Gravity» erinnern.
Während Damon auf dem Mars festsitzt, steuert seine Kollegin ­Jessica Chastain ein Nasa-Raumschiff. Der Commander ist eine Frau – ein Zeichen für ein sich ­wandelndes Bewusstsein gegenüber Rollen-Klischees. Hoffentlich ist das ein Vorbild.

Bewertung: 3 von 4 Sternen.

Das sagt Film-Redaktor Lukas Rüttimann

Ich mag Science-Fiction. Jede noch so simple Geschichte bekommt im Weltall eine andere Dimension. Ausser vielleicht, sie spielt auf dem Mars. Filme über den Roten Planeten ­waren bislang selbst für mich eine Enttäuschung.
Da muss sich schon ein Meister seines Fachs der Sache annehmen, und genau das ist bei «The Martian» von Genre-Virtuose Ridley Scott passiert. Prompt lässt der Mann mit dem goldenen Auge nichts anbrennen. Mit atemberaubenden Bildern macht er die Bestseller-Vorlage auf der Leinwand­ ­lebendig. Einziger Kritikpunkt: Jedes Mal, wenn man sich von den abgefahrenen Mars-Bildern verzaubern lassen will – Schnitt, nächste Szene. Schade.
Doch dem Drive kommt das zugute: Trotz seiner Länge ist «The Martian» ein kurzweiliges Vergnügen. Ein unerwartet lustiges dazu: Der Film ist nicht einfach «Cast Away» im Weltall; Matt Damons Figur verleiht der ausserirdischen Robinson-Story Humor, Optimismus und eine ­ur-amerikanische «Yes, we can»-Attitüde. Mars, und es geht weiter.
Das alles ergibt ein grandioses Blockbuster-Erlebnis. Selbst David Bowies «Starman» hat noch nie so gut geklungen wie als Weltall-Soundtrack in diesem Film.
Wie gesagt: Ich mag Science-Fiction. Wie kann man nicht?

Bewertung: 4 von 4 Sternen

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