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Kino: Ho-Ho-Hollywood!

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«Alle Jahre wieder» – Trailer

«Love the Coopers»

Abstract: Weihnachten steht vor der Tür. Doch die Coopers wollen sich nach 40-jähriger Ehe scheiden lassen. Für die Kinder möchten sie noch einmal ein besonders schönes Fest inszenieren. Denn die anderen Familienmitglieder wissen nichts von der Trennung. Nicht zuletzt, weil sie selber genug Probleme mit ihrem Leben ­haben. Bei der Weihnachtsfeier kommt es zum grossen Knall – ­allerdings anders, als sich die Grosseltern Cooper das gedacht haben.

Länge: 107 Min.

Land: USA

Besetzung: Diane Keaton, John Goodman, Ed Helms, ­Olivia Wilde, Blake Baumgartner, Amanda ­Seyfried, Alan Arkin, Marisa Tomei

Regie: Jessie Nelson

Das sagt Film-Redaktor Lukas Rüttimann

Pünktlich zu Advents­beginn haben Filmfans die Qual der Wahl: entweder Ho-Ho-Hollywood mit «Love the Coopers» oder Ho-Ho-Horror mit «It Follows». Ich persönlich würde letzteren vorziehen – einen denkwürdigen Schocker, einen Anwärter auf den Film des Jahres.
Selbst ich muss aber zugeben, dass Episodenfilme besser zu Glühwein und ­gebrannten Mandeln passen als Sex und Paranoia. Zumal «Love the Coopers» wirklich ­jedes Klischee ­bedient: Dicke ­Flocken ­rieseln, an jeder Ecke steht ein Weihnachtsmann. Dazu ­erklingt jene bittersüsse ­Musik, ohne die seit «Love Actually» kein Weihnachtsfilm mehr auskommt. So muss das sein. Das Problem ist, dass auch die Menschen wirken wie am Reissbrett entworfen: Hier der einsame Opa, da die zerstrittenen Schwestern, dort der (zu) liebe Arbeitslose. Dazu sieht man die Story schon meilenweit kommen. Schade um Alan Arkin, Olivia Wilde oder John Goodman. Sie sorgen dafür, dass man «Love the Coopers» trotz der Stereotypen ein wenig lieben kann.
Letztlich ist es mit diesem Film wie mit Weihnachten an sich: Manchmal hält man’s im Kopf nicht aus, aber es ist auch gut, dass es ihn gibt. Wer anders fühlt, darf es gern mit «It Follows» versuchen. Danach sind einem Klischees egal – und jede harmlose Schneeflocke ist ein höchst willkommenes Geschenk. l

Bewertung: 2 von 4 Sternen

Das sagt Lifestyle Reporterin Tanya König

Gestern hat mich meine Mama angerufen und gefragt, ob ich Weihnachten hier oder in Portugal verbringen wolle. Ich sagte, ich wisse es nicht. Es sei mir egal, und überhaupt sei ich gerade zu beschäftigt, um an Weihnachten zu denken. Sie gab zu bedenken, es sei eine der ­wenigen Chancen für uns, zusammenzukommen.
Ähnlich geht es Miss Cooper (Diane Keaton), die sich in «Love the Coopers» darum bemüht, dass alles gut kommt. Aber ­natürlich geht alles schief. Doch zuvor lernen wir die verschiedenen Mitglieder der Cooper-­Familie kennen, inklusive Anhang, zu denen auch Amanda Seyfried alias Ruby gehört.
Die Story um Seyfried und die Liebesgeschichte um Olivia Wilde als Cooper-Tochter Eleanore amüsiert mich am meisten. Wohl deshalb, weil ich mich am ehesten mit ihnen identifizieren kann. Andere Zuschauer werden sich in ­einer anderen Figur wiedererkennen können. Denn das ist das Rezept dieser Ensemble-Komödien an Weihnachten. Und das funktioniert. Der Film erwärmt das Herz, ohne allzu schmalzig zu sein, und sorgt für das eine oder andere ­Kichern im Kinosaal.Beschwingt verlasse ich zum Schluss das Filmtheater, rufe meine Mama an und teile ihr mit, dass es mir egal ist, wo wir Weihnachten verbringen. Hauptsache, wir feiern zusammen.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

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