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Musik: Die Karten gut gemischt

Die ehemalige Lunik-Frontfrau Jaël klingt in «Shuffle The Cards» moderner und elektronischer als mit ihrer alten Band Lunik.

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Im Alleingang: Jaël ist wieder da – ohne ihre Band-Kollegen. play
Im Alleingang: Jaël ist wieder da – ohne ihre Band-Kollegen. ZVG

Am 11. Dezember 2013 ging die über 15-jährige Geschichte der erfolgreichen Schweizer Popband Lunik mit einem berührenden Abschiedskonzert in Bern zu Ende. Dann wurde es ruhig um die Band und die Frontfrau Jaël (36). Doch für die hübsche Bernerin war schnell klar, dass sie ohne Musik nicht leben kann. Sie kündigte ein Comeback an, alleine, ohne ihre ehemaligen Bandkollegen. Ziemlich genau ein Jahr nach der überraschenden Ankündigung ist ihre Scheibe «Shuffle The Cards» nun da.

Wer den gewohnten Lunik-Sound erwartet, dürfte anfangs enttäuscht werden. Jaël klingt moderner, elektronischer. Der Track «Easy Life», den sie zusammen mit James Walsh von Starsailor geschrieben und eingesungen hat, würde in der Disco funktionieren.
Die Kollaboration mit anderen Musikern für dieses Album war Jaël wichtig. So arbeitete sie auch mit dem englischen Sound-Tüftler Eliot James, der schon für die Kaiser Chiefs oder Gabriella Cilmi produzierte.

«Shuffle The Cards» ist aber kein Dance-Album. Es finden sich genauso melancholische Songs auf der Scheibe. Das Lied «Last Will From Your Love» eröffnet die CD wunderbar sanft. «Godmother» kommt fast sphärisch daher. Mit «Free Fall» schliesst die Platte genauso schön ab, wie sie angefangen hat. Aber auch Liebhaber eingängiger Hook-Lines kommen auf ihre Kosten. In den Schweizer Radios läuft die Vorabsingle «In Love Again». Ein positives Stück, das man spätestens nach dreimal Anhören nicht mehr aus dem Ohr bekommt. Fast noch besser schafft das der titelgebende Song «Shuffle The Cards».Jaël singt über das Leben und die Liebe. Über Beziehungen, die nicht immer einfach sind. Und Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Leben ist doch schlussendlich auch wie ein Kartenspiel. Manchmal hat man Glück und manchmal einfach die falschen Karten in der Hand.

Shuffle The Cards von Jaël erscheint morgen Freitag.

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