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Noch schlimmer als ihre Kinder: 7 Eltern, die Lehrer in den Wahnsinn treiben

Nicht ihre Schüler sind das grösste Problem der Lehrer. Manche von ihren Eltern hätten bei diesen Sonderwünschen und Forderungen eine zünftige Ströfzgi verdient. Lehrpersonen erzählen von den absurdesten Situationen.

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1. Keine Ufzgi, dafür viel Ärger mit Mami

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«Mein Ehemann arbeitet an einer privaten Sprachen-Akademie mit Siebenjährigen. Er wurde mitten im Schuljahr umdisponiert, weil sich eine Mutter beschwert hat, er bringe die Schüler dazu, zu ‹viel zu denken›. Er gab nie Hausaufgaben, da sie während der Schulzeit schon alles erledigten. Die Mutter war aufgebracht, weil ihre Tochter in ihrer Freizeit freiwillig Themen weiter studiert hat, anstatt das zu tun, was auch immer ihre Mutter von ihr wollte.»

2. Geburtstagfest geht über Deutsch-Test

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«Eines Mittags erhalte ich eine E-Mail von einem Vater, sein Sohn habe demnächst Geburtstag und hätte für diesen Tag die halbe Klasse zu einer Feier eingeladen. Am Tag darauf wäre ja aber die Deutscharbeit. Die könne man doch getrost verschieben. Sonst wäre die Laune des Geburtstagskinds und der Gäste - also der gesamte Geburtstag - verdorben. Ich antworte freundlich, dass so etwas nicht möglich sei. Wenige Stunden später ruft mich die Elternvertreterin an - mit demselben Anliegen. Ich mache also darauf aufmerksam, dass ich wegen diverser Geburtstagsfeiern von 25 Zweitklässlern keine Arbeiten verschieben kann…»

3. Polizei wegen verlorener Jacke

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«Eine Mutter passt mich ab, als ich zum Schuleingang lief: Sie vermisst die Jacke ihres Sohnes. Schon seit über 24 Stunden. Sie hat ein Foto dabei und bittet mich, ihr Problem mit dem Lehrerkollegium zu besprechen. Auf meine Bitte hin, noch zwei oder drei Tage zu warten, da erfahrungsgemäss die Dinge dann wieder auftauchen, schleudert sie mir entgegen, dass sie sich nun auf den Weg zur Polizei machen werde. Eine Anzeige gegen Unbekannt aufgeben. Wegen Diebstahls. Der Schulleiter bittet ebenfalls jeden, in seiner Klasse nachzufragen, da besagte Mutter auch an ihn eine seitenlange E-Mail bezüglich des ‹Vorfalls› geschrieben hat. Zwei Tage später ist die Jacke wieder da. Ein Klassenkamerad hatte sie verwechselt, mit nach Hause genommen, und seine Mutter hatte es nicht sofort bemerkt.»

4. Stalken für den Jüngling

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«Meine Frau unterrichtet in der Oberstufe. Letztes Jahr haben Eltern eines Schülers herausgefunden, wo wir wohnen und uns aufgesucht. Sie verlangten, dass meine Frau auf der Stelle mit ihnen über die Noten ihres Sohnes spreche.»

5. Telefonisches verhandeln der Noten

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«‹Was mein Sohn mir da heute erzählt hat, ist ja unglaublich. Er bekommt eine Vier in Geschichte?› ‹Ja. Die Arbeit war befriedigend, da nützt auch die höhere Gewichtung des Mündlichen nicht, sodass am Ende eben eine Vier herauskommt.› ‹Aber der Junge ist doch mündlich viel besser!› ‹Woher wissen Sie das?› ‹Er hat gesagt, dass er immer mitmacht und sich ständig meldet, Sie ihn aber nie drannehmen!› ‹Ach so, dann wird es wohl so sein. Was glauben Sie denn, was er mündlich verdient hat?› ‹Mindestens eine Fünf.› ‹Na gut, dann gebe ich ihm eben eine Fünf.› ‹Sie ändern so einfach die Note? Das geht doch nicht!› ‹Warum rufen Sie mich eigentlich an?›»

6. Der Anwalt kümmert sich um die Ströfzgi

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«Beim Strafarbeiten wird man sofort angerufen und darauf hingewiesen, dass Strafarbeiten pädagogisch nicht sinnvoll seien, und das Kind diese also auf gar keinen Fall machen wird. Und das nächste Mal werde sich sonst der Anwalt melden. Man [das Elternteil] sei schliesslich berufstätig und hätte für so einen Schwachsinn keine Zeit. Ich gebe mittlerweile keine Strafarbeiten mehr. Sie führen meines Erachtens zu keiner Verhaltensmodifikation - weder bei den Kindern noch bei den Eltern.»

7. Jesus im Kindergarten

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«Vor dem Start des Kindergartens gab es eine Woche, in der wir Einzel-Sitzungen mit den Schülern und deren Eltern hatten, um sich kennenzulernen. Eine Mutter kam herein und sagte mir, dass es wichtig für mich sei, die Wahrheit über ihre Tochter zu wissen. Der Prophet ihrer Kirche habe ihr gesagt, dass die Kleine die Wiederkehr Jesus Christus sei und gesandt wurde, um die Welt zu erlösen. Es wurde ein seeehr langes Jahr.»

Die Antworten wurden teilweise gekürzt. Die ganzen Geschichten findest du hier und hier.

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