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Roofer am Werk: In Russland wird der Sowjetstern zu «Spongebob»-Patrick

In Woronesch (Russland) erstrahlte der Sowjetstern an der Spitze eines alten Hauses im Zentrum der Stadt in neuen Farben. Beim genauen Hinschauen offenbarte sich da allerdings das Antlitz von Spongebobs Kumpel Patrick Star. Die Polizei und einige Anwohner fanden das weniger lustig.

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In Woronesch (500 km südlich von Moskau) fiel der Sowjetstern auf dem Turm eines alten Gebäudes im Herzen der Stadt zum Opfer von «Spongebob»-Fans. Den sonst silbernen Stern, der das ehemalige Militärhandel-Zentrum schmückt, verwandelten die Vandalen mit Farbe und Pinsel in ein Abbild von Patrick Star, berichtet «Vestivrn.ru».

 
giphy

 

Wer genau dahinter steckt, ist bisher nicht bekannt. Die grösste Roofer-Gemeinschaft von Woronesch distanziert sich von der Tat. «Echte Roofer würden einen Ort, an den sie wieder zurückkehren wollen, nicht verunstalten», meint Andrej Grebenikov in einem Fernsehinterview.

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Die Polizei wurde auf den Vorfall aufmerksam, nachdem die Bilder in den russischen Sozialen Medien auftauchten. Den Verantwortlichen könnten bis zu 15 Tage Haft drohen.

Die Stadteinwohner sind geteilter Meinung. Die einen sind der Ansicht, der Stern sehe als Patrick viel hübscher aus und mache die Stadt bunter.

 
vkontakte

Andere wiederum halten nicht viel davon, alte Gebäude oder Denkmäler zu verunstalten: «Auf der einen Seite sieht es witzig aus. Auf der anderen Seite bin ich kein Befürworter davon, wenn auf Altbauten oder Denkmälern etwas draufgeschrieben oder draufgemalt wird. Wenn es ein richtiges Projekt wäre, mit einem Sinn dahinter und man Aufkleber genommen hätte, die wieder hätten entfernt werden können, wäre es was anderes. So ist es eher Vandalismus», sagt Alexey zu Blickamabend.ch.

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Die lokale Rooferszene hat der Stadtverwaltung angeboten, den Stern kostenlos zu streichen. Die Behörden haben aus Sicherheitsgründen jedoch dankend abgelehnt.

Mittlerweile wurde der Stern wieder in seine Ursprungsform verwandelt. Dafür haben die Arbeiter drei Stunden gebraucht, wie «RuNews24.ru» schreibt. Konstenpunkt: rund 1600 Franken. Bezahlen sollen die Vandalen. Wenn sie denn jemals gefunden werden.

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