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Schweizerin machte es wie Internet-Star Essena O'Neill: «Lifestyle-Blogs sind reine Angeberei und Heuchelei!»

Das australische Social-Media-Wunder Essena O'Neill löschte viele Beiträge auf ihren Internetprofilen und rechnet mit der Künstlichkeit des Internets ab. Auch in der Schweiz gibt es Blogger, die von dieser Szene genug haben. Allen voran Mirjam Herms.

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Fühlte sich als Lifestyle- und Modebloggerin nicht mehr wohl: Die Australierin Essena O'Neill. Essena O’Neill / Instagram

Essena O'Neill sorgte mit dem Löschen ihres Blogs und ihrer Social-Media-Profile für Aufregung. Über 500'000 Follower zählte ihr Instagram-, über 250'000 ihr Youtube-Account. Ihr war die Social-Media-Welt zu künstlich und damit konnte sie sich nicht mehr identifizieren (Blickamabend.ch berichtete) «Die meisten meiner Teenager-Jahre war ich süchtig nach Social Media. Nach sozialer Anerkennung, sozialem Status und nach meinem Aussehen», sagte sie der australischen «Daily Mail».

Mirjam Herms (25) machte ähnliche Erfahrungen. Bis zu 200'000 Menschen lasen ihren Blog «chic-und-schlau», sie konnte sogar von den Beiträgen leben. Ende 2013 löschte sie den Auftritt: «Ich habe meinen Modeblog aufgegeben, weil mir der Umgang in dieser Szene zu unangenehm und peinlich war», sagt Herms gegenüber Blickamabend.ch. Die zahlreichen Cüpli-Events seien zu viel gewesen: «Es ist reine Angeberei und Heuchelei. Offline sind die Menschen oft genauso falsch und aufgesetzt wie online.»

Die Scheinwelt der Mode- und Lifestyle-Blogger aufdecken

Sie schätzt die Aktion von Essena O'Neill. Die Bloggerin sei mit ihren 19 Jahren selber noch sehr jung und habe mit der Aktion dazu beigetragen, Licht in die künstliche Welt des Modebloggings zu bringen: «Ich finde es gut, dass Essena zeigt, was alles an ihren Instagram- und Blogposts künstlich und fake war.» Dies können vor allem die jungen Leserinnen und Leser noch nicht einschätzen. «Man sollte einfach überdenken, was es vermittelt, wenn man für Instagram-Posts zwei Stunden lang Bilder von sich bearbeitet.»

Herms wünscht sich, dass Blogger sich ihrer Verantwortung bewusst werden und ihre Reichweite sinnvoll nutzen. «Es müssen ja nicht ständig Bilder von Gucci-Taschen gepostet werden.» Vielmehr könne man sich auch für wohltätige Dinge einsetzen: «Beispielsweise für Tier- oder Menschenrechte.»

Heute betreibt Herms mit «Little Adventures» einen persönlichen Reise- und Abenteuerblog. «Vom Bloggen werde ich wohl nie loskommen. Das gehört zu mir», schreibt sie auf ihrer Webseite. (imh)

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