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Smalltalk mit Andrew Eldritch (56), Sänger von The Sisters of Mercy: «Ich habe das Gefühl, ich sei noch immer 19»

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Rock-Dracula: Andrew Eldritch.   play
Rock-Dracula: Andrew Eldritch. Jim Dyson/Getty Images

Ihre letzte CD haben Sie vor 25 Jahren veröffentlicht. Was treiben Sie seither?

Ich schaue mir zwei bis drei Filme täglich an, als letztes sah ich «The Lobster» mit Colin Farrell, ziemlich unterhaltsam. Ich lese auch viele Bücher. China Tom Miéville begeistert mich immer. Und ich habe Spass an meinen Katzen. Der Tag hat für mich nie genug Stunden.

Haben Sie zu Beginn Ihrer Karriere damit gerechnet, dass Sie 30 Jahre später noch dieselben Lieder singen?

Nein. Nachdem wir 1983 «Alice» veröffentlicht haben, konnte ich mir zwar vorstellen, dass es möglich ist, von der Musik zu leben. Dass ich es aber tatsächlich so lange durchziehe, hätte ich nie gedacht.

Was wäre die Alternative gewesen?

Ich ging damals gleich auf mehrere Universitäten. Ich bin also durchaus fähig, Dinge zu lernen.

Sie sprechen auch sieben Sprachen. Richtig?

Ja. Aber ich wäre wohl auch als Programmierer glücklich geworden. Obwohl ich nicht mal mehr meine E-Mail-Adresse benutze. SMS beantworte ich auch höchst selten. Ich mag nicht, wenn ich abgelenkt werde.

Angst vor dem Alter?

Überhaupt nicht. Ich führe aber auch einen ziemlich kindischen Lifestyle. Als Musiker muss man eigentlich nie erwachsen werden. Ich habe auch keine Ehefrau, keine Kinder, keine Hypothek. Ich habe das Gefühl, ich sei noch immer 19.

Was tun Sie für die Fitness?

Bis vor ein paar Jahren ging ich mehrmals die Woche fechten. Dann bekam ich Bein-Probleme. Seither mache ich nichts mehr.

Rauchen Sie noch?

Ja, schlimm, vor allem in meinem Alter. Mit 45 könnte sich die Lunge noch einigermassen erholen. Mit 56 ist das kaum mehr möglich.

Was ist der Sinn des Lebens?

Ich bin kein religiöser oder spiritueller Mensch. Das Leben passiert einfach. Und dann passiert es plötzlich nicht mehr. Das ist alles.

Konzerte: 23. März, Kaufleuten Zürich; 24. März, Fri-Son Fribourg.

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