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Smalltalk mit Antonio Cesaro (35), Luzerner Wrestling-Star: «Ich muss mir ab und zu Unterhosen-Witze anhören»

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Übt zu Hause den bösen Blick: Wrestling-Star «Cesaro». play
Übt zu Hause den bösen Blick: Wrestling-Star «Cesaro». PHILIPPE ROSSIER / BLICK

Ihre Körpermasse sind beachtlich: 105 Kilo, verteilt auf 1,96 Meter. Was essen Sie zum Zmorge?

Steak, Broccoli und Kartoffeln. Selbst gekochtes, frisches Essen ist mir sehr wichtig, ich achte auf unbearbeitete Nahrungsmittel. In der Schweiz ist das kein Problem, in den USA bist du schon froh, wenn du im Supermarkt etwas bekommst, was nicht genmanipuliert ist.

War es Ihnen noch nie unangenehm, dass Sie in hautengen Höschen gegen eingeölte Kolosse kämpfen?

Nein, man muss auch über sich selbst lachen können. Mit Wrestling lebe ich meinen Traum. Das ist wie ein Live-Actionfilm – und du bist der Held. Selbst meine Schweizer Freunde, die anfangs die Stirn runzelten, finden es mittlerweile cool. Ich muss mir nur ab und zu Unterhosen-Witze anhören.

Hätten Sie einen Plan B für eine andere Karriere gehabt?

Wrestling ist mein Plan B. Ich habe die Handelsschule abgeschlossen und hatte einen tollen Bürojob in der Schweiz. Das Schicksal wollte es, dass ich eine Greencard gewann und meinen Kindheitstraum vom Wrestling erfüllen konnte.

Sie machen privat nicht den Bad-Boy-Eindruck.

Ach, den bösen Blick übe ich zu Hause im Spiegel (seine Augen verdunkeln sich). In Amerika bist du ohnehin schnell der Böse, wenn du eine fremde Sprache sprichst und düster schaust.

Im vergangenen Jahr hatten Sie 220 Kämpfe. Ist Ihr Traumjob eine Goldgrube?

Mittlerweile verdiene ich pro Kampf 3000 bis 4000 Dollar und lebe mit meiner Freundin in einem schönen Häuschen in Florida. Aber der Weg hierhin war hart. Die ersten vier bis fünf Jahre habe ich von meinem Ersparten gelebt, nur Fertignudeln und Chicken-Nuggets gegessen und meine Wohnung mit drei Kumpels geteilt. Jeder Traum hat seinen Preis.

Claudio «Cesaro» Castagnoli kämpft seit 2001 in den USA für die WWE. Ab 28. Januar läuft seine Wrestling-Show «Raw» auf Joiz.

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