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Smalltalk mit Diana Krall (51), Kanadischer Jazz-Star: «Ich lebte in einer Mini-Wohnung im Niederdorf»

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Verkauft Millionen CDs: Diana Krall

Sie sind die erste Jazzerin, die seit dem Konzert von Miles Davis 1985 im Zürcher Hallenstadion spielt. Spezielle Gefühle?

Oh ja. Die Schweiz ist so etwas wie meine zweite Heimat. Ich war Anfang 20, als ich wochenlang in der Bar des Zürcher Hotels Central auftrat. Ich lebte in einer Mini-Wohnung im Niederdorf. Ich hatte keinen Fernseher, also ging ich oft aus und lernte Leute kennen.

Was machten Sie in Ihrer Freizeit sonst noch?

Ich fuhr sehr viel Zug. Einmal landete ich in Basel statt in Bern. Ich saugte alles auf, was ich sah. Rückblickend gesehen erscheint mir alles so unbeschwert, was ich damals erlebte.

Heute sind Sie ein Jazz-Star. Stolz auf Ihre Karriere?

Mir war die Musik immer wichtiger als Ruhm. Kürzlich habe ich im Auto wieder einmal «My Ship» von Miles Davis gehört. Ich musste anhalten, weil mich das Lied so berührte. Natürlich bin ich dankbar dafür, dass ich von der Musik leben kann. Den Durchbruch erlebte ich aber erst vor 15 Jahren, ich war also schon 35. Ich weiss noch genau, wie es ist, nachmittags um vier in einer kleinen Bar vor drei Leuten zu spielen.

Sie haben auch schon mit einigen der grössten Popstars zusammen gespielt ...

Ich durfte tatsächlich schon mit einigen tollen Künstlern singen: Ray Charles, Paul McCartney, Elton John ... Wobei solche Begegnungen nicht mein Alltag sind. Der sieht momentan eher so aus, dass ich meine Kinder zur Schule bringe oder mit ihnen Lego-Steine zusammensetze (lacht).

Seit 2003 sind Sie mit Elvis Costello verheiratet. Wer kümmert sich um die Kinder, wenn Sie auf Tournee sind?

Unsere neunjährigen Zwillinge begleiten uns oft. Wir fühlen uns manchmal wie der Cirque du Soleil, wenn wir alle zusammen in der Welt herumreisen.

Kinder und Karriere – wie schaffen Sie das?

Indem ich extrem fokussiert bin auf die Familie und die Musik. Daneben gibt es in meinem Leben nicht viel. Aber das gilt wohl für alle berufstätigen Mütter.

Konzert: Freitag, 16. Oktober, Hallenstadion Zürich.

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