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Smalltalk mit Manu Kollbrunner (31), Berner Sänger bei Pablopolar: «Unsere Musik vertrieb die Kundschaft im Stripclub»

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Hat einen harten Gring: Sänger Manu (mitte). play
Hat einen harten Gring: Sänger Manu (mitte). ZVG

Ihr drittes Album «Colorize» ist direkt von null auf Platz 19 der Album-Charts gesprungen. Stolz?

Charts sind Charts. Natürlich freuen wir uns und natürlich wollen wir mehr. Es gibt aber wichtigere Indikatoren als der Charterfolg.

Und die wären?

Wir machen Musik, um auf der Bühne zu stehen. Wenn 20 oder 500 Leute gebannt unsere Songs lauschen, bedeutet uns das mindestens genauso viel.

Gab es mal eine lustige Panne auf der Bühne?

Wir haben mal in einem Stripclub im Welschland gespielt und mussten das Konzert auf Bitte des Barbetreibers, der uns übrigens gebucht hatte, frühzeitig beenden, weil unsere Musik die Kundschaft vertreibe.

Können Sie etwas über den Entstehungsprozess des Albums erzählen?

Unser Konzept war diesmal «kein Konzept». Ein mutiger Schritt für uns, weil wir bislang unsere Alben stets akribisch vorbereitet haben. Statt mit Zeit- und finanziellem Druck in einem professionellen Studio zu recorden, haben wir uns in einem Kreativhaus in der Innerschweiz eingenistet und zwei Wochen lang zusammen gekocht, gegessen, Musik gehört und Musik gemacht. Ich denke, dass es unser entspanntestes und gleichzeitig vielseitigstes Album geworden ist.

Fünf Berner Jungs – gibt es da auch mal Krach?

Natürlich, wobei sich doch langsam eine gewisse Altersmilde bemerkbar macht. Wir gehören ja beinahe schon zu den alten Hasen. Aber eben, wir sind Berner, haben harte Gringe, und die knallen wir schon ab und zu gerne gegeneinander.

Wie vertragen Sie sich wieder?

 Wir spielen Mariokart auf dem Nintendo 64 und hören Gangsta’s Paradise von Coolio, oder wir gehen gemeinsam in die Stadt und sprengen einen Briefkasten.

Pablopolar spielen morgen, 23. Januar, in der Grabenhalle St. Gallen.

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