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Smalltalk mit Mathias Braschler und Monika Fischer (45 und 43), Fotografen: «Gisele Bündchen mochte ihre Knie nicht»

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Morgen an der Photo16: Braschler/Fischer. play
Morgen an der Photo16: Braschler/Fischer. braschler/fischer

Sie haben mit Gisele Bündchen, Richard Branson und Vivienne Westwood gearbeitet. Wie haben Sie solche internationalen Topstars vor die Linse gekriegt?

Einen Promi musst du hundertmal anrufen, immer wieder E-Mails schreiben. Erst dann kommst du an seiner Schutzmauer aus Beratern vorbei. Das braucht extrem viel Hartnäckigkeit und Zielbewusstsein. Mit Schweizer Zurückhaltung kommt man in den USA nicht weit.

Wie weit geht das Mitspracherecht der Stars bei solchen Fotos?

Gisele mochte ihre Knie nicht, obwohl sie makellos sind. Da waren keine blauen Flecken, es ging nur um die Schatten und Hautfalten. Auch wird ihre Nase auf dem Bild immer noch gerader gerückt. Solche Änderungswünsche sind in ihrem Fall aber normal. Als Topmodel ist sie sehr erfahren und weiss genau, wie ihr Foto aussehen soll. Das ist immer noch einfacher als jemand wie Sänger Moby, der vor der Kamera eher scheu ist.

Ist es einfacher, jemand Schönes zu fotografieren? 

Schönheit hilft natürlich, macht aber noch kein gutes Porträt. Ein Bild ist erst gut, wenn es einen zum Denken anregt, wenn man daran hängen bleibt. Es muss mehr haben als nur eine schöne Oberfläche.

Sie haben einen Sohn und je eine Wohnung in Zürich und New York City. Sie leben offenbar gut von Ihrem Beruf.  

Wenn man reich werden will, wird man besser Jurist (lachen). Wir sind aber schon sehr privilegiert, auch unter den Fotografen. Unser Kleiner (3) hat schon über 100 Flüge hinter sich. Für ihn ist eine Zugfahrt spannender als ein Flug.

Hat Ihnen Ihre Herkunft in der weltweiten Fotoszene geholfen oder geschadet?

Deine Herkunft ist den Leuten egal. Sie wollen einfach gute Bilder.

Braschler/Fischer erzählen am Samstag in der Zürcher Maag Halle von den Erlebnissen bei ihrer Arbeit.

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