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Smalltalk mit Mathieu Jaton (41), Direktor Montreux Jazz Festival: «Bei uns treffen Legenden auf die Stars von morgen»

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Seit 2013 Direktor: Mathieu Jaton. play
Seit 2013 Direktor: Mathieu Jaton. Keystone

Wo haben Sie den Schwerpunkt gesetzt im Jubiläumsprogramm?

Mir war wichtig, den Spirit und die DNA von Montreux zu halten. Viele Freunde, Stars und Musiker aus der Montreux-Geschichte sind dabei, aber sie treffen hier die Talente von heute und die Stars von morgen. Das wird interessante Begegnungen geben. Altes wird mit Neuem verbunden. Das entspricht auch dem Geist von Montreux.

Auf welche drei Events freuen Sie sich am meisten?

Erstens das Projekt von Quincy Jones, einem grossen Freund von Montreux. Er bringt etwas Neues, bei dem er junge Talente und arrivierte Stars zusammenbringt. Auch Pepe Lienhard wird dabei sein.

Zweitens?

Die Brazilian Night am 10. Juli – ein Anlass, der mit der Latino-Musik in Montreux verbunden ist. Claude Nobs hat das in den frühen 1970er-Jahren gestartet. Deshalb war es wichtig, im Jubiläumsjahr auch eine brasilianische Nacht zu haben.

Und drittens?

Das Projekt von Woodkid am 15. Juli. Der französische Produzent, Künstler und Designer gestaltete schon 2014 unser Plakat, 2012 hatte er Lana Del Rey ans Festival gebracht – wir sind schon lange Freunde. Ich habe ihn eigentlich dieses Jahr nur als Gast eingeladen, aber auch geschrieben: «Wenn du was tun willst, tu es!» Spontan bot er uns eine ganze Produktion an mit rund fünfzig Musikern, mit dem Sinfonietta-Orchester aus Lausanne.

Was ist das Geheimnis von Montreux?

Wir kümmern uns mehr um die Künstler als andere Festivalveranstalter, sorgen dafür, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Mit vielen stehen wir in direktem Kontakt. Sie schätzen das und kommen gerne wieder. Manche kommen auch einfach her, um ihre Ferien zu verbringen. Denn bei uns können sie ihre Freunde treffen.

Warum soll man als Deutschschweizer nach Montreux reisen?

Nur wegen der Musik (lacht) – wir sind anders als die grossen Open Airs, wo man ja nicht nur wegen der Musik hingeht, sondern einfach, um in einer grossen Menge zu sein. Bei uns geht es um die Nähe und die Intimität – und wirklich darum, der Musik zuzuhören.

Wie wird das Festival in fünf Jahren sein?

Es wird auf dem Seitenweg bleiben und nie den Mittelweg beschreiten. Wir werden vielmehr weiter und weiter zur eigenen DNA vorstossen und nicht irgendwelchen grossen Shows und Acts hinterherrennen. Wir bleiben bei Nähe und Intimität. Montreux ist das Vinyl der Festivals – wie eine Schallplatte: Man möchte sie berühren und erleben.

Montreux-Jazz- Festival-Direktor Mathieu Jaton (41) spielt in seiner Freizeit selbst Gitarre.

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