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Smalltalk mit Mundart-Sänger Adrian Stern (41): «Ich bin heute lockerer, tanze und scherze mehr als früher»

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Adrian Stern fliegt in seinen Träumen. Thomas Lüthi

Die neue Single heisst «Ich träum für dich». Wovon träumen Sie in der Regel?

In meinen schönen Träumen kann ich fliegen, in den bösen Träumen werde ich verfolgt und finde kein Versteck. Dann erwache ich mitunter ganz verschwitzt.

Der Song ist sehr emotional. Es geht um den Verlust eines Menschen. Ist er biografisch?

Als Teenager starb meine Gotte an Krebs. Sie war eine der wenigen Erwachsenen, die mich wie einen Erwachsenen behandelten. Sie erzählte mir von den Dingen, die sie in ihrem Leben noch verwirklichen möchte. Das hat mich nach ihrem Tod nie ganz losgelassen.

Heute haben Sie selbst zwei Kinder. Wie hat Sie das Vatersein verändert?

Ich bin nachdenklicher geworden, mache mir mehr Sorgen als früher. Anderseits bin ich heute aber auch lockerer, tanze und scherze mehr als früher.

Hören die Kinder Ihre Musik?

Erstaunlicherweise ja (lacht). Sie stehen zurzeit voll auf meine erste CD von 2003, auf der ich noch viel rockiger war. Ihnen haben die Besucher meiner Konzerte es zu verdanken, dass wir «Sie isch furt», einen absoluten Rockkracher von damals, wieder ins Programm aufgenommen haben.

Sie und Ihre Frau teilen sich die Kindererziehung. Wie wichtig ist es, dass Kinder einen präsenten Vater haben?

Das weiss ich nicht. Aber ich persönlich kann mir einfach nicht vorstellen, abwesend zu sein. Ich möchte meine Kinder aufwachsen sehen, mit ihnen lachen und spielen, will Sachen unternehmen und für sie da sein, wenn sie mich brauchen.

Sie sind 41. Kann man als Popmusiker gut altern?

Meine Musik hat sich stets weiterentwickelt. Die heutigen Konzerte vereinen viele Stile. Je älter ich werde, desto mehr Spass macht es mir, die Rollen zu wechseln: mal Jazzmusiker, dann wieder humorvoller Liedermacher, mal Headbanger, dann verträumter Sänger von Liebesliedern – alles kein Problem!

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