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Smalltalk mit Rea Garvey (42), Irischer Sänger: «Es reicht nicht zu hoffen, dass alles gut wird»

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Sagt, was er denkt: Rea Garvey. play
Sagt, was er denkt: Rea Garvey. Getty

Was verbinden Sie mit der Schweiz?

Sie erinnert mich an meine ersten Erfolge und an meinen damaligen Rockstar-Lifestyle. Ich habe mich in der Schweiz gut ausgetobt und vor allem in Zürich viel gefeiert. Es ist der schönste Ort der Welt und hat besonders gute Festivals.

Ihr aktuelles Album heisst «Prisma». Worum geht es?

Darum, seine Stimme zu finden, Stellung zu beziehen und sich einzusetzen. Heute ist es sehr wichtig, kein Mitläufer zu sein, sondern zu sagen, was man denkt.

Auf welche Themen spielen Sie damit an?

Ich habe mich viel mit dem Flüchtlingsthema beschäftigt und gesehen, dass die Minderheit, oft schlecht gebildete Menschen, die Masse repräsentiert und etwa bei sozialen Medien zu viel Aufmerksamkeit erhält. Das ist nicht nur unangenehm, sondern ungerecht. Es reicht nicht, darauf zu hoffen, dass alles gut wird. Wir haben eine Verantwortung zu tragen, jeder sollte sich über solche Themen informieren und sich dafür interessieren.

Macht Sie das wütend?

Es macht mich wütend und  es ist frustrierend. Wir sehen Karawanen von Flüchtlingen und alle fragen sich, wie es weitergehen soll. Diese Leute scheinen nur als Statistik zu gelten und das ist menschenverachtend. Am Waffenhandel wird weiterverdient und Menschen müssen sterben. Genau solche Feuer müssen wir löschen. Man müsste für Waffen so hohe Steuern einführen, dass es keinen Sinn mehr macht, eine herzustellen – denn Waffen werden zum Töten hergestellt. Punkt!

Was wünschen Sie sich?

Weltfrieden wäre naiv. Ich habe die Hoffnung, dass wir eines Tages anhalten, uns endlich für diese Dinge einsetzen und Verantwortung übernehmen. Wenn es nicht die Politiker sind, dann müssen wir es tun.

Das Album «Prisma» und die neue Single «Fire» sind im Handel erhältlich.

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