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Smalltalk mit Stuart A. Staples (50), Sänger: «Jeder sollte mal ein neues Abenteuer wagen»

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Stiller Musiker: Stuart A. Staples. play
Stiller Musiker: Stuart A. Staples. ZVG

Sie leben inzwischen in Frankreich. Warum?

Nach 18 Jahren in London brauchten meine Frau, eine Malerin, und ich einen Tapetenwechsel. Wir wollten mehr Platz für unsere Kinder, aber auch für unsere Kreativität. Zwischendurch sollte sich jeder mal an ein neues Abenteuer wagen.

Zwischen 2003 und 2008 lagen Tindersticks auf Eis. Was hat Sie dazu gebracht, die Band wieder zu vereinen?

Die Original-Besetzung hatte sich überholt. Wir fanden uns gegenseitig nicht mehr so spannend, die Routine begann uns zu langweilen. Also machten wir Pause. Meine beiden Solo-Alben weckten in mir dann aber wieder die Lust an der Musik. Und so kehrte plötzlich auch die Freude an den Tindersticks zurück.

Wollten Sie schon als Kind Musiker werden?

Seit ich denken kann, lief bei uns zu Hause das Radio. Später war ich besessen von Shows wie «Tops of the Pops». Und ich gab mein ganzes Sackgeld für Platten aus. Der Musikunterricht in der Schule war jedoch stinklangweilig, immer nur Noten und Theorie. Ich gründete eine eigene Band.

Und waren dann schnell ziemlich erfolgreich. Eigentlich erstaunlich für Ihre doch eher stille Musik.

Ja, wir trafen einen Nerv. Obwohl wir damals noch eher unbeholfen waren an unseren Instrumenten.

Auf Ihrer neuen CD «The Waiting Room» drehten Sie für jeden Song einen Kurzfilm. Wieso?

Ich liebe Filme, wir spielten mit den Tindersticks ja auch schon mehrere Soundtracks ein. Hier wollten wir mal in die andere Richtung gehen. Statt Musik zu einem Film zu schreiben, drehten wir Kurzfilme zu unserer Musik.

Auf der CD ist auch eine Ballade mit Lhasa de Sela ...

Wir haben sie kurz vor ihrem Tod 2010 aufgenommen. Ich habe die Aufnahme weggelegt, weil mich die Erinnerung an sie zu sehr schmerzte. Vor einem Jahr kroch das Lied wieder in mein Bewusstsein. Ich erachte es als eine Widmung an einen wunderbaren Menschen.

Neue CD: «The Waiting Room». Konzert: 7. März, Kaufleuten Zürich.

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