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Spiritueller Orgasmus: Tantra-Sex ist das Gegenteil von Porno-Sex

Die Porno-Industrie hat unser Denken über Sex massgeblich beeinflusst. Die unrealistischen Szenarien sind allerdings nicht unbedingt förderlich für ein befriedigendes Sexleben. Abhilfe könnte hierbei die indische Philosophie «Tantra» schaffen. Wir machen eine Gegenüberstellung von zwei völlig verschiedenen Sex-Arten.

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Alle Bilder: Getty Images

Unser Sexleben ist zum Teil von der Pornographie geprägt. Faktoren wie Aussehen, Benehmen, Stellungen usw. stammen häufig aus unrealistischen Sex-Szenarien. Das kann zu Frustration und somit zu unbefriedigendem Sex führen.

Eine völlig andere Richtung geht hierbei die indische Tradition des «Tantra», die sich auch bei uns immer grösserer Beliebtheit erfreut. Anders als allgemein angenommen, geht es beim Tantra-Sex nicht um eine körperbezogene Methode, zum Höhepunkt zu kommen. Vielmehr handelt es sich um eine Philosophie, wobei zwei sich liebende Menschen auf spiritueller Ebene vereinen sollen.

Wieso Porno-Sex schlecht ist:

1. Das Aussehen ist das Wichtigste

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In der Pornographie sind schöne Körper omnipräsent. So wird uns unterbewusst mitgeteilt, dass Sexualität davon abhängt, wie man aussieht. Du musst jung und fit sein, perfekte Brüste und einen grossen Penis haben, sonst kannst du gar kein guter Sex-Partner sein. Dies führt zu einem enormen Minderwertigkeitsgefühl für alle, die nicht jung sind und perfekt aussehen.

2. Es geht nur um den Anderen

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Die Befriedigung des Partners ist im Porno das Wichtigste. Natürlich ist das verlangen, deinen Partner glücklich zu machen tief in uns verankert und ist wundervoll, es ist jedoch nicht genau das gleiche wie im Porno. Den Partner zum Höhepunkt zu bringen, ist im Porno das einzige Ziel. Eigentlich ja nichts Schlechtes würde man meinen, in unserem Unterbewusstsein spielt hierbei allerdings ein anderer Faktor mit. Die Botschaft, die wir so nämlich erhalten ist, dass wenn ich meinen Partner nicht zum Orgasmus bringe, es sich gar nicht erst lohnt, Sex zu haben. Wir leiden so unter enormem Leistungsdruck und Beklemmung, sowohl beim «Sender», wie beim «Empfänger».

3. Verbundenheit & Intimität sind unwichtig

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Pornos haben nichts mit Verbundenheit zu tun. Es ist viel eher eine Serie physischer Ereignisse zwischen zwei Menschen. Es gibt keine Verbindung oder Intimität. Das ist nicht unbedingt schlecht, manchmal ist es sogar genau das Richtige, jedoch vermittelt es unserem Unterbewusstsein erneut das Zeichen, dass dies alles beim Sex sei. Die Verbindung der beiden Personen ist unwichtig, wichtig ist nur, dass man «zum Abschuss» kommt.

4. Körperliche Befriedigung ist alles was wir haben

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Für Tantra-Befürworter ist das schlimmste an Porno-Sex, dass er das Gefühl gibt, dies sei alles was es gibt. Wir denken, wir wüssten alles über Sex und die Porno-Industrie zeigt uns, was wir damit machen können. Im Tantra wird allerdings die höchste Befriedigung auf andere Weise vollbracht.

Wieso Tantra-Sex gut ist:

1. Wir sind mehr als unser physischer Körper

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Im Tantra ist der sinnlichste Teil von uns nicht unbedingt der physische. Eine sinnliche Person kann jemanden berühren oder nur schon anschauen und der Partner ist verzaubert. Die Körper vereinen sich, atmen zusammen und erleben ihren Höhepunkt vom Körper unabhängig. Wie die Körper aussehen ist irrelevant.

2. Befriedigung wird grösser wenn sie gegenseitig ist

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Wenn sich die Partner berühren und es geniessen, die Haut anzufassen, spürt das auch der andere. Dieses Erlebnis ist völlig anders als eine Berührung, nur um den Partner zu befriedigen. Im Tantra gibt es einen ewigen Kreislauf von Befriedigung. Wenn du deinen Partner berührst und dich dem Moment hingibst, merkt das der Empfänger und sein Körper sendet die gleichen Signale zurück. Die Rollen des «Senders» und «Empfängers» verwischen so und es wird schlicht eine unendliche Befriedigung beider.

3. Verbindung ist das Wichtigste

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Im Tantra kommt die Verbindung als erstes, dies ist das Fundament jeder sexuellen Erregung. Es ist, als ob man zuerst an den Partner «ankoppelt», bevor die Energie durchfliessen kann. Es ist anfangs schwierig, den eigenen Schutzschild fallen zu lassen und jemand anderen tatsächlich in sein Innerstes zu lassen, aber die Erfahrung wird unbeschreiblich sein.

4. Sex ist eine multidimensionale Erfahrung

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CC BY-SA 3.0 Joe Mabel


Wenn man wirklich sein ganzes Wesen in eine intime Erfahrung einbringt, verändert sich simpler physischer Sex in ein Erlebnis des Geistes. Neben der körperlichen Befriedigung kommen unzählige Dinge wie Emotionen, Gefühle, Sinnlichkeit, Präsenz, Intuition und eine Menge anderer Dimensionen, die man einfach nicht beschreiben kann, hinzu.

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