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TV/Serie: Perfekt organisiertes Verbrechen

Bereits als Film war das Mafia-Porträt «Gomorrha» ein Triumph. Jetzt zeigt Arte Roberto Savianos Buch als Serie.

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Blutiger Alltag: Ciro (Marco D’Amore, l.) in «Gomorrha». play
Blutiger Alltag: Ciro (Marco D’Amore, l.) in «Gomorrha».

Nur wenige Bücher haben für so viel Aufmerksamkeit gesorgt wie der Roman «Gomorrha: Reise in das Reich der ­Camorra» von Roberto ­Saviano. Mit exakten Details schildert der italienische Journalist darin die Praktiken des organisierten Verbrechens und den Einfluss auf den Alltag in seiner süditalienischen Heimat.

Nach der Veröffent­lichung musste Saviano untertauchen. Er steht unter Polizeischutz. Die Verfilmung des Bestsellers wurde fast nur mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen in Neapels Sozialbausiedlung Scampia, der Mafiahochburg der Region, gedreht. Es hat sich gelohnt: Matteo Garrones Film wurde unter anderem mit dem Grossen Preis in Cannes sowie mit weiteren fünf europäischen Filmpreisen ausgezeichnet.

Nun gibt es den Film respektive Savianos Buch auch als TV-Serie. Die zwölf Folgen umfassende erste Staffel wird ab dieser Woche jeweils am Donnerstagabend auf dem Kultursender Arte ausgestrahlt (ab 21 Uhr).

«Gomorrha» erzählt aus der Sicht von Ciro (Marco D’Amore). Der 30-Jährige ist die rechte Hand des ­Paten Pietro Savastano (Fortunato Cerlino). Ciro weiss, was es bedeutet, ­loyales Clanmitglied zu sein. Als Pietro von ihm eines Tages verlangt, eigene Leute zu opfern, um gegenüber ­einem rivalisierenden Boss ein Statement zu setzen, stirbt etwas in ihm. Denn eines der Opfer soll sein Ziehvater ­Attilio sein, der selbst ein ­loyales Mitglied der Mafia ist.

«Gomorrha» als Serie ist, wie schon der Spielfilm,  keine leichte, aber notwendige Kost. Roberto Saviano sagt, das Buch habe sein ­Leben zerstört. «Aber es ist wichtig, nicht zu schweigen.»

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