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Wirklich wahre Werte

Unsere Filmkritiker sind begeistert, dass Xavier Kollers Verfilmung von «Schellen-Ursli» nie ins Kitschige oder Banale abgleitet.

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«Schellen-Ursli» – Trailer

«Schellen-Ursli»

Abstract: Spätsommer im Unterengadin: Uorsin hilft seinen Eltern bei der Arbeit auf der Alp. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft zu Sereina, die ebenfalls im Maiensäss übersommert. Als bei der ­Alpabfahrt die Ernte verloren geht, sieht sich die Familie gezwungen, sich beim wohlhabenden Ladenbesitzer zu verschulden. Für Uorsin bricht eine Welt ­zusammen, denn er soll sein Gitzi Zila dem Krämersohn Roman abgeben. Als er für den Chalandamarz-Umzug die kleinste Glocke erhält, stürzt er sich in ein Abenteuer, um die grosse Glocke aus dem eisigen Maiensäss zu holen.

Länge: 100 Min.

Land: Schweiz

Besetzung: Martin Rapold, Leonardo ­Nigro, Marcus Signer, Jonas Hartmann, Julia Jeker

Regie: Xavier Koller

Das sagt Lifestyle Reporterin Tanya König

Der Kinderbuchklassiker «Schellen-Ursli» ist den meisten Schweizern ein Begriff.
70 Jahre nach der ersten Erscheinung bringt Oscar-Preis­träger Xavier Koller die Geschichte auf die grosse Leinwand. Dabei be­kommen wir mehr zu sehen, als es in der Buchvorlage zu lesen gibt: Der Schweizer Regisseur hat die Kunst verstanden, Tränen und Schick­sale ins Spiel zu bringen, ohne ­dabei ins Kitschige oder Banale ­abzugleiten.
Neben Tonia Maria Zindel, ­Leonardo Nigro oder Martin ­Rapold glänzen vor allem die Jungdarsteller, die in ihren Rollen ­authentisch wirken. Der Schellen-Ursli (Jonas Hartmann) weint oft, doch dann steckt er uns mit ­seinem Lachen wieder an.
Dieses Spiel zwischen Leichtigkeit und Tragik gefiel auch den heutigen Kindern an der Zürcher Vorpremiere von «Schellen-Ursli». Nach der Visionierung standen sie Schlange, um von Jonas Hartmann (Schellen-Ursli respektive Uorsin), ­Julia Jeker und ­Laurin Michael ein ­Autogramm zu holen, während Re­gisseur Xavier Koller zufrieden daneben stand. Für diesen Film habe er neue Talente entdeckt, sagt er. Da kann ich ihm in keiner Weise widersprechen.
Hier stehen sie, die kleinen Stars, umringt von zukünftigen ­Cineasten – und einer begeisterten Kritikerin.

Bewertung: 4 von 4 Sternen.

Das sagt Film-Redaktor Lukas Rüttimann

Gute Zeiten für Kinderfilme: Nachdem erst vor kurzem das amerikanische Animationsstudio Pixar mit seinem grandiosen «Inside Out» die Augen von Alt und Jung aufleuchten liess, kommt nun ein weiterer sehr gelungener Kinderfilm in die Kinos.
Und dieser stammt erst noch aus der Schweiz. «Schellen-Ursli» ist die Verfilmung des gleichnamigen, 1945 erstmals erschienenen Kinderbuchs von Alois Carigiet und Selina Chönz. Oscar-Preisträger Xavier Koller («Reise der Hoffnung») hat die Vorlage in ungemein stimmige Bilder getaucht, welche garantiert auch heutige Kids verzaubern werden – und ­ältere Zuschauer direkt in ihre Kindheit zurückführen.
Mit malerischen Bildern aus dem spätsommerlichen Unter­engadin, windschief wirkenden Holzhäusern in verschneiten ­Winterlandschaften, gesunden Menschen mit sonnen­gegerbter Haut und kräftigen Haaren.
Doch «Schellen-Ursli» ist nicht nur optisch ein Vergnügen. Die Lust am Spielen ist den Schauspielern deutlich anzumerken.
Dazu hat Regisseur Xavier Koller den ursprünglich sehr simplen Kinder-Comic in eine unterhaltsame Geschichte um wahre Werte verpackt.
«Schellen-Ursli» bietet Herz, Verstand und jede Menge toller ­Bilder. Fast so wie bei Pixar.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

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