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Würdest du deine Hand reinstecken? In diesem Loch steckt ein Tattoo-Künstler

Gloryhole mal anders. Scott Campbell hat schon ganz grosse Stars wie Sting, Robert Downey Jr. und Courtney Love tätowiert. Jetzt bietet er seine Dienste gratis an - aber die Aktion hat einen Haken.

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Scott Campbell (38) hat seine Kunden gerne im Blickfeld. Nicht zuletzt, weil es darunter viele Prominente hat, wie beispielsweise Designer Marc Jacobs (52).

Der erfolgreiche Tätowierer und Ehemann von Schauspielerin Lake Bell (36) überraschte mit einer Ausstellung in der Milk Gallery in Manhattan.

Vier Tage lang tätowierte er Unbekannte, ohne sie gesehen zu haben. Getrennt wurden Künstler und Kunde durch eine 15 Meter lange Wand-Installation, bemalt von Campbell selbst.

 

Wer sich traute, durfte seinen Arm durch die Wandöffnung stecken und sich gratis vom Meister tätowieren lassen. Ohne Absprache, ohne Kommunikation nur mit viel Vertrauen.

Die Teilnehmer brauchten nicht nur Mut sondern auch die richtige Losnummer.

 

Mit ihnen wurden von den vielen Besuchern diejenigen ausgesucht, die sich auf den Stuhl setzen durften.

 

Eine Sitzung dauerte zwischen 60 und 90 Minuten. Insgesamt 23 Tätowierungen hat der Künstler während der Ausstellung gestochen.

«Ich platziere das Tattoo, wo auch immer es Platz hat, sollte es schon andere haben. Falls nicht, kommt es dorthin, wo ich es als passend erachte», erzählt Campbell New York Times.

«Als Tattoo Artist hast du nie komplette Freiheit in dem, was du kreierst.»

«Meine Arbeit ist viel unverfälschter, wenn du das Publikum nicht wahrnimmst.»

«Du kannst dich in deiner Arbeit verlieren und musst dich nicht sorgen, was die Leute darüber denken werden.»

«Ich war vermutlich genauso nervös, wenn nicht sogar nervöser als die Besucher. Denn ich möchte nie eine Tätowierung machen, die jemand bereuen wird.»

«Wenn ich auf jeden Frauenarm eine Rose und auf jeden Männerarm einen Totenkopf steche, ist das kein interessantes Projekt.»

«Es ist das Risiko, das dieses Projekt interessant macht.»

Campbell ist den Teilnehmern für ihr Vertrauen unglaublich dankbar. Zu WWD sagt der Künstler: «Ich kann mir keine andere Situation vorstellen, in der du mit jemandem eine solch intime Verbindung hast, ohne die Person zu kennen oder ihr Gesicht gesehen zu haben.»

Für viele Teilnehmer war es das erste Tattoo überhaupt. Ein Glücklicher erzählt: «Es ist etwas, das ich immer wollte, nur habe ich nie das passende Design gefunden.»

Nur eine Anwesende konnte nichts mit all dem anfangen. Campbells Frau. Sie ist nämlich komplett untätowiert.

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