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Die Wüste bebt: Bonneville Salt Lake: Zu Besuch am schnellsten Ort der Welt

Jedes Jahr zur Sommerzeit, wenn die Salzseen von Bonneville im US-Bundesstaat Utah für einige Monate trocken sind, ziehen tausende Speedfreaks in die Wüste, um den halsbrecherischen Geschwindigkeitsrekorden beizuwohnen. Wir haben den wohl schnellsten Ort der Welt für euch in Augenschein genommen.

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1. Mekka der Speedfreaks

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Die erste Hochgeschwindigkeitsveranstaltung fand 1949 statt. Seither ist Bonneville das Mekka der Speedfreaks. Feste Einrichtungen gibt es trotz der langjährigen Tradition übrigens nicht. Ob Boxen, Imbissbuden für die Zuschauer oder Toiletten, sämtliches Equipment muss nach Bonneville transportiert werden.

2. Die Regeln

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Zum Erzielen eines Rekords sind zwei Läufe in entgegengesetzter Richtung notwendig. Die Fahrzeuge werden dazu in verschiedene Klassen eingeteilt. Übertrifft man in einem Qualifikationslauf den bestehenden Rekord, wird das Fahrzeug verwahrt und darf am nächsten Morgen zu einem Bestätigungslauf antreten.

3. Fast wie im Märchen

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Ein Süssigkeitenladen mitten in der Salzwüste? In Bonneville ist nichts unmöglich.

4. Nicht alle mögen die Salzwüste

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Auch Mops «Mo» wollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Zum Schutz gegen das aggressive Salz wurden seine Pfoten mit so genannten Puschen bestückt.

5. Auch die Maschinen leiden

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Nicht nur Mensch und Tier haben in Bonneville einen schweren Stand. Auch für die Fahrzeuge ist der salzhaltige Sand pures Gift und sie müssen anschliessend in alle Einzelteile zerlegt werden.

6. Mit über 1000 km/h durch die Wüste

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Den Rekord in Bonneville hält der US-Amerikaner Gary Gabelich, der 1970 mit seinem raketengetriebenen Dreirad auf einer Distanz von einem Kilometer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sage und schreibe 1001,474 km/h erreichte.

7. Adrenalinschübe garantiert

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Auch die Zweiradpiloten lassen sich nicht lumpen. Den Motorrad-Rekord in Bonneville hält US-Amerikaner Rocky Robinson mit teuflischen 604,697 km/h.

8. Die Ruhe vor dem Sturm

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Bereits zwei Wochen vor dem Spektakel wird die bis zu elf Kilometer lange Strecke von zahlreichen Helfern mit Walzen und Raupen präpariert. Zwischendurch müssen sich aber auch die fleissigsten Helfer ein Pause gönnen.

9. Nichts für Weicheier

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Die Bedingungen in Bonneville sind mit keinem anderen Rennen vergleichbar: Hitze, die Beschaffenheit des Untergrundes und die unglaublichen Geschwindigkeiten erfordern immenses Können – und «Cojones». Wahrscheinlich schreibt deshalb Racer Charles unübersehbar in sein Cockpit: «Don't shit in Firesuit».

10. Sieg oder Sarg

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Bei Geschwindigkeiten jenseits der 500 km/h Grenze reichen schon kleinste Unebenheiten, um die Raketen auf Rädern unfreiwillig aus der Linie zu katapultieren. Trotz grosser Sicherheitsvorkehrungen liessen schon einige Piloten ihr Leben in der salzigen Hölle.

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