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Flüchtlinge, Erdbeben-Opfer, Drillinge: 8 etwas andere Athleten an Olympia

Usain Bolt, Michael Phelps, Neymar – sie könnten in Rio zu den Stars gehören. Doch auch diese zehn weniger bekannten Teilnehmer sind Gesichter dieser Olympischen Spiele.

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1. Judoka aus dem Kosovo

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AFP

 

Mit acht Jahren begann Majlinda Kelmendi in Kosovo mit Judo. Jetzt – 17 Jahre später – darf die mittlerweile 25-Jährige bei der Premiere die kosovarische Delegation als Fahnenträgerin in Rio anführen. Wer sonst? Mit mehreren EM- und WM-Titeln gehört Kelmendi zur grössten Medallien-Hoffnung des Landes, welches nach dem Entscheid des Olympischen Komitees Ende 2014 zum ersten Mal mit dabei ist. In London 2012 noch mit der albanischen Flagge aufgelaufen, will sie nun bei der ersten Teilnahme des Kosovos die erste Medaille holen.

2. Krebspatient aus Belgien

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AFP

2014 war Thomas van der Plaetsen. Der belgische Zehnkämpfer wurde wegen abnormer Hormonwerte des Dopings bezichtigt. Später stellte sich heraus: Schuld war nicht Doping, sondern Hodenkrebs! Der 25-Jährige nimmt den Kampf auf. Operation, Chemo – und ein erfolgreiches Comeback. An der EM in Amsterdam holte van der Plaetsen Gold – und buchte gleichzeitig das Rio-Ticket.

3. Drillinge aus Estland

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SVEN THOMANN

Zwillinge gab es bei Olympia ja schon öfters. Aber Drillinge, die gegeneinander antreten – das ist ein olympisches Novum! Doch in Rio werden drei tupfgleich aussehende Blondinen über die Startlinie zum Marathon anlaufen: die 30-jährigen Luik-Schwestern aus Estland. Dass sie über die lange Distanz schnell sein und auf internationalem Niveau mithalten können, bemerkten Leila, Liina und Lily erst mit 24. Seit sechs Jahren trainieren sie konkret – unter dem Slogan „Trio for Rio“ nahmen sie Olympia 2016 ins Visier – mit Erfolg.

4. Alkoholtrinker aus China

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AFP

Er ist die Nummer 1 der Tischtennis-Welt. Die Gold-Hoffnung eines ganzen Landes. Auf den Schultern des Chinesen Ma Long (27) lastet ein enormer Druck. Wenige Tage vor den Olympischen Spielen gesteht er nun: «Ist der Druck sehr stark, gehe ich in eine Bar und betrinke mich.» Es sei die einzige Möglichkeit, GOld zu holen. «Ich muss mich von diesem Druck freimachen.»

5. Retterin aus Syrien

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Imago Kdoyo News

 

Yusra Mardini ist das Gesicht des Flüchtlingsteams, das in Rio unter der olympischen Flagge an den Start gehen wird. «Ich bin stolz und dankbar, dass ich dabei sein kann», sagt die syrische Schwimmerin, die über 100 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil starten wird. Noch im letzten Herbst befand sich die 18-Jährige auf der Flucht. Als das Boot mit zwei Dutzend Leidensgenossen am Boot zu sinken drohte, sprang sie mit ihrer Schwester ins Wasser und zog das Boot an die Küste von Lesbos.

6. Terror-Bruder

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Imago

Mourad Laachraoui will in Rio vor allem vergessen. Am 22. März zündete sein vier Jahre älterer Bruder Najim am Brüsseler Flughafen eine Bombe und riss dutzende Mensche mit in den Tod. Seither muss sich Maroud immer wieder rechtfertigen. Dabei hat der 21-Jährige selbst viel zu bieten. Er ist Taekwondo-Europameister, ist Teil des Teams in Rio. Auch wenn er wohl selbst nicht um Medaillen kämpfen wird. Seine Gewichtsklasse ist nicht olympisch. Doch als Sparringspartner ist er dabei.

7. Küken aus Nepal

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Olympionikin

Falls sie am Sonntag über 100 m Rücken startet, wird die nepalesische Schwimmerin Gaurika Singh der jüngste Teilnehmer der Spiele in Rio sein – mit dann 13 Jahren und 255 Tagen. «Das ist ziemlich cool und auch ein bisschen unwirklich», sagte die Schülerin. Singh lebt in London, nachdem sie im April 2015 das schwere Erdbeben in ihrer Heimat überlebt hat. Sie nahm bereits an der letzten WM teil.

8. Brocken aus Brasilien

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Reuters

Der brasilianische Gewichtheber Fernando Reis hat ein Problem. Er kann kein Essen mehr sehen. Das macht den Job schwer. Denn Reis braucht seine 146 Kilogramm, um in der Gewichtheber-Kategorie +105 kg zu bestehen. Den Spass am Futtern hat er aber schon lange verloren. «Das Essen ist für mich kein Genuss mehr, weil ich so viel futtern muss», sagt der 26-Jährige. Was der Olympia-Brocken alles verputzt? Bis zu sieben Mahlzeiten gibts am Tag – zum Frühstück gleich zehn Eier!

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