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Zum europäischen Tag des Fahrrads: Welcher Velotyp bist du?

Du bist gerne etwas aggressiv unterwegs. Rotlichter gelten für die andern. Oder rasen deine Gedanken vielleicht schneller als dein Velo? Schenkst du den andern Verkehrteilnehmern dein Lächeln und den Vortritt? Hier findest du deine Veloheimat.

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1. Die Elfe

Sie erinnert an die Leichtigkeit des Sommers. Schwebt schwerelos durch die Stadt, sehnsüchtige Männerblicke scheinbar ignorierend. Sie ist die Romy Schneider oder Sophie Marceau in einem französischen Klassiker. Der Zauber des ätherisch Leichten zerbirst aber sofort, wenn die Strasse ansteigt. Die Elfe ist nicht für die Anstrengung gemacht. Entsprichst du, urbane Schönheit, diesem Typ?

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2. Der Öko-Rebell

Wählt grün, sieht bei Porschefahrern rot. Ihm ist die politische Botschaft wichtiger als der Spass am Velofahren. Die Menschen vom Autofahren abzuhalten, ist seine heilige Aufgabe. Die macht er gerne auch mit Klebern klar. Auf denen steht dann etwa «Stop Offroader» oder «Fuck Goldküsten-Hühner». Fühlst du dich so richtig militant auf deinem geliehenen Citybike und deshalb dieser Gruppe zugehörig?

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3. Der Veloblüttler

Eher wund als wunderbar. Sie suchen die grenzenlose, luftige Freiheit. Schwer zu fassen und tadelnd abzustrafen, da viel mobiler als Nacktwanderer im Appenzellischen. Das Velo ist ein eher zufälliges Fortbewegungsmittel. Sie würden auch gerne nackt Auto fahren oder segeln. Die Frage der Reibung ist ungelöst. Sind die männlichen Geschlechtsteile ein Nachteil gegenüber denen der Frauen? Haben Sie solche Fragen schon mal erörtert? Gehören Sie etwa dazu?

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4. Der coole Kindskopf

Hände am Steuer sind ihm ungeheuer. Er braucht sie, um seinen Fans zu winken oder mit den anderen BMX-Bubis abzuklatschen nach dem geglückten Dirt Jump. Sieht sich als easy Gruppendynamiker, nicht als einsamer Gümmeler. Mit dem Rollbrett würde er auch glücklich. Mit dem Snowboard ist er es im Winter sowieso. Gehörst du zu dieser Gruppe? Dann bist du aber nicht älter als 25 und bestimmt ein Mann. Frauen sind vernünftiger.

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5. Der Sturkopf

Er ist All-Wetter-tough. Bei ihm ist der Weg selbst das Ziel. Er lässt sich weder von Schnee noch Eis tyrannisieren. Er macht die Regeln, das muss auch sein Umfeld endlich verstehen lernen. Klar könnte er auch mit dem Auto fahren oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber wäre das ein Statement, mit dem man etwas anfangen könnte? Bist auch du so Prinzipienfahrer, der jeden Tag das Velo zur Arbeit nimmt?

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6. Der elegante Gümmeler

Die Gegenbewegung musste kommen. Coole Brands wie Rapha aus England haben die Rennvelofahrer aus der grauenhaft unästhetischen Ecke gerettet. Ein wenig Retro, Baumwolle statt Synthetik, scharfe Schnitte für die schnittigen Dynamiker. Eher Paul Smith als Beat Breu. Frauen interessieren sich seither auch für die schnellste Veloklasse. Gehörst auch du zu diesen neuen, wirkungsbewussten Pédaleurs de charme?

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www.rapha.cc

7. Der traditionelle Hobby-Gümmeler

Äthetisch eine Zumutung (sagen Frauen). Dünne Ärmchen, haarlose Beine, Sonnenbrand. Den Pirelli haben sie bestenfalls auf der Felge, sicher aber auf den Hüften. Dank vollsynthetischem, engem Trikot immer verschwitzt unterwegs. Mit hübscher Salzkruste unter den Armen. Und diese typische Prokuristen-Haltung: Gegen oben buckeln und gegen unten treten. Gehörst du auch zu diesen Gümmelern in ihren schreienden Farben mit den Werbeslogans auf Brust und Rücken?

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8. Der Hipster

Streng genommen gar kein Velofahrer. Hier zählt nur das Statement: urban, trendbewusst, auch geistig wahnsinnig mobil. Auf den Parkplatz käme ihm (oder ihr) sowieso nur ein Peugeot 504 von 1973 oder eine Vespa. Der Hipster fährt ein Fixie oder einen Eingänger, so unpraktisch und reduziert bis zur Gefährlichkeit, dass man das Velo besser stösst als fährt. Was der Hipster auch macht. Man sieht ihn dann besser. Bist du Bartträger? Design-Studentin? Fühlst du dich angesprochen?

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9. Der Velokurier

Die Herrscher über den Stadtverkehr! Ein Traumjob: Sport während der Arbeit, befriedigte Todessehnsucht, Züge von Anarchie, schmachtende Blicke. Beliebt bei allen Sekretärinnen und Empfangsdamen, weil die durchtrainierten Coca-Cola-Männer nur Gutes bringen: Briefe, Pakete, Mittagessen. Natürlich sind sie schlechte Vorbilder: Fahren bei Rot über Kreuzungen, provozieren heikle Bremsmanöver, tragen manchmal keinen Helm. Polizisten sind nicht ihre Freunde. Bist du einer von ihnen?

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10. Der Liegevelofahrer

Die gefährlichste Art, sich im Strassenverkehr fortzubewegen. So macht man sich das Leben schwer: Von Lastwagen gerne übersehen, am Berg am Hang. So undynamisch, dass ihn selbst Kindergärtner auslachen. Der Verdacht besteht, dass es Liegevelofahrer darauf absehen, schlecht behandelt zu werden, um sich über diese Rücksichtslosigkeit zu beklagen. Seine natürlichen Feinde sind SUV-Fahrerinnen aus steuergünstigen Gemeinden und all diese Snobs, die auf sie hinuntersehen. Gehörst du auch zu diesem Typ, der einfach nicht aufrecht durchs Veloleben gehen möchte?

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11. Der Welteneroberer

Er fährt von Ozean zu Ozean. Er ist gewöhnlich monatelang unterwegs. Kein anderer Velofahrertyp macht ihm in Materialkunde etwas vor. Er schweisst seinen gebrochenen Stahlrahmen in einem staubigen Dorf in Pakistan selbst wieder zusammen, weil er es kann. Nur ein Amateur würde mit einem Aluminium-Velo losziehen. Sein Anspruch an Luxus ist gering, sein Hunger nach Abenteuer ist gewaltig. Ein platter Reifen in den Anden nimmt er als Herausforderung, schnappenden Hunden in Mexico entkommt er mit Routine und Muskelkraft. Gehörst du zu diesen zivilisationsflüchtigen Marco Polos?

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12. Der Elektrovelofahrer

Streng genommen gehören sie (viele Frauen, noch mehr Pensionäre) gar nicht zu den Velofahrern. Sie könnten auch ein Töffli fahren. Ihre Feinde sind die krampfenden Gümmeler am Berg, an denen plötzlich ein möglicherweise übergewichtiger Mensch mit Leichtigkeit vorbeizischt. Eine Gruppe, die in Zukunft die Unfallstatistik prägen wird: Die E-Bikes fahren schneller als ihre Lenker Situationen vorwegnehmen können. Wie Carving-Skis für Anfänger. Andererseits bringen sie Menschen an die frische Luft, die sonst nur zuhause Tour de France schauen würden. Gehörst du zu diesen Bequemlingen?

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13. Der Downhill-Biker

Früher fuhr er Motocross. Hauptsache fast and furious. Wichtig ist die GoPro auf dem Helm, um den wilden Ritt über schmale, steile Waldwege später nochmals anzuschauen (offizieller Grund). Um den wilden Ritt via Social Media mit den Freunden teilen zu können (inoffizieller Grund). Sein Mut ist so entscheidend wie seine gefederten Gabeln. Gehörst du auch zu diesen krassen Vögeln?

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14. Der Verweigerer

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Er hat es versucht. Aber er wusste nach zwei Wochen nicht mehr, wo er sein Velo das letzte Mal abgeschlossen hatte. Hatte er es überhaupt abgeschlossen? Drei Velos weg in fünf Jahren. Kann mit Tram und S-Bahn nicht passieren. Fährst du auch nicht mehr Velo?

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