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Lässt der FCB-Coach seinen Captain wieder draussen? Delgado versteht Fischer nicht

Matias Delgado (33) in Hochform! Von den Fans geliebt, von den Bossen wie ein König behandelt. Trotzdem ist seine Zukunft offen. Auch, ob Fischer in Paris auf ihn setzt.

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BLICK: Sie werden immer älter, ihre Form aber immer besser. Wie geht das genau?
Matias Delgado: (lacht) Ich war in meiner Karriere einfach noch nie so glücklich wie jetzt. «Schuld» daran ist der FCB. Ich werde in Basel wie ein König behandelt. Man hat Geduld mit mir, gibt mir Zeit. Es gibt nicht viele Spieler auf der Welt, die das so sagen können.

Und ausgerechnet jetzt soll im nächsten Sommer Schluss sein, weil Ihr Vertrag ausläuft?
An einigen Tagen denke ich, dass dies wirklich mein letztes Jahr sein wird. Und an anderen Tagen will ich unbedingt noch ein Jahr anhängen. Meine Familie will unbedingt, dass ich weiterspiele. Ich weiss es aber noch nicht zu 100 Prozent.

Gab es bisher denn noch keine Vertragsgespräche mit dem FCB?
Nein. Bisher habe ich noch keine Gespräche mit dem FCB über eine Vertragsverlängerung geführt. Ich bin nicht der Typ, der zu den Vereinsverantwortlichen geht und darauf pocht. Ich leiste meine Arbeit auf dem Platz. Wenn sie mich behalten wollen und glauben, dass ich auch weiterhin helfen kann, können sie zu mir kommen und reden.

Wenn der FCB Ihnen in diesem Moment eine unterschriftsbereite Vertragsverlängerung vorlegen würde. Würden Sie unterschreiben?
Ich würde ihn wahrscheinlich unterschreiben. Ich kann nur Fussball spielen. Was soll ich denn sonst bis 80 noch tun?

Coach Urs Fischer schien bei internationalen Auswärtsspielen nicht mehr daran zu glauben, dass Sie dem Team helfen können und liess Sie als Captain draussen. So auch gegen Arsenal. Wie erleben Sie das?
Du arbeitest so viel auf diese grossen Spiele hin und dann sitzt du auf der Bank. Der Fussball ist brutal. Du kannst nur glücklich werden, wenn du das verstehst.

Dann können Sie auch den Entscheid des Trainers verstehen?
Natürlich tut es weh, dass mich der Trainer auf die Ersatzbank gesetzt hat. Ich war enttäuscht, das bin ich immer, wenn ich nicht spiele. Aber es ist seine Entscheidung. Ich als Spieler muss diese akzeptieren, aber nicht immer verstehen.

Ist es noch schlimmer bei solch grossen Spielen auf der Bank zu sitzen, wenn sich die Karriere dem Ende zuneigt?
Ich bin nie glücklich auf der Bank. Weder gegen Lausanne noch gegen Arsenal. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn du weisst, dass es womöglich das letzte Mal in deiner Karriere war, dass du gegen Arsenal hättest spielen können.

Glauben Sie, der Coach lässt Sie in diesen Spielen draussen, weil er findet, dass Sie als Künstler zu wenig defensiv arbeiten?
Ich bemühe mich immer, auch defensiv zu arbeiten.

Jetzt geht es auswärts gegen PSG. Wird der Coach seinen Captain wieder auf die Bank setzen?
PSG ist vom Kaliber her wie Arsenal. Ich hoffe, ich bekomme die Chance zu zeigen, dass ich dem Team auf diesem Niveau helfen kann.

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