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Luzern-Trainer Babbel: «Ich kann den Mist nicht mehr hören!»

Luzern-Coach Markus Babbel (44) über die sportliche Krise, weshalb er nicht mehr laut wird und über die Kritik an seiner Innenverteidigung.

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Luzern-Trainer Babbel «Ich kann den Mist nicht mehr hören!»

BLICK: Wie ist das, nach einem 0:3 wie letzten Samstag im Teambus nach Hause zu fahren?
Markus Babbel: Die Art und Weise hat mich brutal genervt. Der FC Basel hat uns nicht an die Wand gespielt. Sie haben uns den Schneid abgekauft, waren präsent, aggressiv. Dinge, die wir nicht auf den Platz gebracht haben.

Werden Sie auch mal laut?
Jedes Mal, wenn ich emotional war, lief es danach schlechter. Ich analysiere lieber sachlich.

Was haben Sie selber falsch gemacht?
Ich kreide mir an, dass ich zuletzt den Schwerpunkt zu sehr aufs Spielerische gelegt habe. Die Basics sind zu kurz gekommen.

Was meinen Sie damit?
Zweikampfverhalten, taktische Disziplin, Wachsamkeit – da hätte ich mehr drauf eingehen müssen.

Wie erklären Sie sich den Absturz des FCL?
Wir sind inkonstant und zu wenig abgeklärt. Wenn du merkst: Heute wirds schwierig zu gewinnen, dann musst du schauen, dass du wenigstens nicht verlierst. Und nicht planlos ins Verderben läufst.

Kein Team kassiert mehr Gegentore als Luzern. Sind die Innenverteidiger Costa und Puljic zu alt?
Ich kann den Mist nicht mehr hören! Ich bin hundertprozentig von ihnen überzeugt. Es gibt nicht viele in der Liga, die besser sind.

Ist Costa die gewünschte Verstärkung?
Er kriegt ziemlich auf die Hölzer. Zu Unrecht! Er ist oft einfach das letzte Glied. Die Fehler passieren vorher. Ich habe ihm und Puljic gesagt: «Ihr seid die Idioten, auch wenn ihr nichts dafür könnt. Ihr müsst mehr Einfluss darauf nehmen, was vorher passiert. Ihr müsst die Leute lautstark positionieren.»

Gegen St. Gallen kommts am Sonntag zum Kellerduell.
Absolut! Die ganze Kacke hat in St. Gallen in der 6. Runde begonnen, als wir 0:3 verloren. Ich wäre froh, wenn sie gegen St. Gallen wieder aufhören würde.

Spielt Luzern gegen den Abstieg?
Ja! Ausser Basel schafft es kein Klub, Konstanz reinzubekommen. Das ist eine gefährliche Situation. Wir müssen uns nach unten orientieren, die Ärmel hochkrempeln.

Haben Sie Angst um Ihren Job?
Nein! Dafür bin ich zu lange dabei. Ausserdem weiss ich, dass wir alles tun, um da rauszukommen. Wenn es trotzdem so weit kommen sollte, wäre es umso ärgerlicher, weil ich glaube, dass unser Potenzial längst nicht ausgeschöpft ist.

Wie oft dürfen Sie noch verlieren?
Ich bin nicht dumm! Aber der Klub steht hinter mir und bewahrt Ruhe. Ich habe ein Team, das Vollgas gibt. Die Ausgangsposition ist von da her top!

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Dann bin ich weg (lacht!). Nein, natürlich nicht! Mir machts wahnsinnig Spass in Luzern. Ich sehe grosses Potenzial!

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