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Sieg im Spitzenspiel gegen Zug: ZSC behält die Nerven und Tabellenführung

Der ZSC gewinnt erstmals seit Januar 2015 wieder ein Penaltyschiessen und bezwingt Zug. Das neue Tabellenschlusslicht heisst Ambri.

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ZSC Lions - Zug 2:1 n.P

Das Spiel: Zug verzichtet im Spitzenkampf im Hallenstadion zunächst auf Offensivaktionen. Im 1. Drittel bringen die Gäste nur einen Schuss aufs Tor. Doch das spielerische Übergewicht bringt den ZSC Lions nichts ein. Zu gut und engmaschig steht Zug vor dem eigenen Tor. Der erste Treffer fällt erst in der 38. Minute, als ZSC-Stürmer Pius Suter die Scheibe erobert und nach einem schönen Durchspiel mit Patrick Thoresen einen Konter gekonnt abschliesst. Doch der EVZ bleibt dran und kommt im Schlussabschnitt zum Ausgleich: Goalie Lukas Flüeler lässt sich von einem Schuss von Santeri Alatalo erwischen. Weil dann beide Teams ihre Powerplay-Chancen nicht nutzen, wird das Spiel im Penaltyschiessen entschieden. Und da zeigt Flüeler eine spektakuläre Fuss-Abwehr gegen Lino Martschini und lässt sich von keinem Zuger bezwingen, während Chris Baltisberger und Roman Wick treffen. So gewinnen die Lions nach elf Pleiten erstmals seit Januar 2015 wieder ein Penaltyschiessen und bleiben Leader.

Der Beste: Pius Suter (ZSC). Der bissige Stürmer aus Wallisellen ist der einzige, der die Zuger Defensive knacken kann.

Die Pflaume: Reto Suri (Zug). Der ehemalige Skorer bleibt blass und harmlos. Ein Fall für den neuen Mentalcoach Saul Miller?

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Kloten - Lausanne 4:5 n.V.

Das Spiel: Erst beinahe der Held, dann der Depp. In der 55. Spielminute bringt Captain Denis Hollenstein den EHC Kloten in Führung. Zwei Minuten später fliegt er vom Eis, weil er Augsburger gegen die Bande checkt. Und etwas Blut fliesst. Ein harter Entscheid. Aber bei der kleinlichen Linie des Schiedsrichtergespanns Massy/Staudenmann nur logisch. Lausanne gewinnt das Spiel dann in der Verlängerung durch den zweiten Treffer des Verteidigers Genazzi. Kloten muss mit dem einen Punkt zufrieden sein, weil die Mannschaft kaum in die Gänge kommt. Nach dem ersten Abschnitt stehts Unentschieden, weil Schlagenhauf mit einem sehenswerten Sololauf für den Ausgleich sorgt. Eine temporäre Initialzündung. Mehr aber nicht, weil in der Abwehr zu viele Fehler gemacht werden. Sanguinetti sündigt öfters, vergisst auch mal den Rückwärtsgang. Gerber kann zwar einige Mal ausbügeln, bleibt zuletzt aber chancenlos gegen Genazzis Abschluss. Lausanne läuft wohl des öfteren in Gegenstösse, bügelt die Rückstände aber mit viel Esprit in der Offensive wieder aus.

Der Beste: Junland (Lausanne). Viel Vista, pucksicher und praktisch fehlerlos.

Die Pflaume: Sanguinetti (Kloten). Bei zwei Gegentoren indisponiert. Zu offensiv eingestellt.

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Davos - Biel 5:2

Das Spiel: Es beginnt mit einem Geknorze und einem Slapstick-(Eigen-)Tor und endet mit einem klaren Davoser 5:2-Sieg. Der HCD tut sich lange sehr schwer gegen aufsässige Bieler und zeigt typische Strichkampf-Symptome: Die Verunsicherung ist vor allem im Abschluss zu sehen, es vergehen neun Minuten bis zum ersten richtigen Schuss auf Jonas Hiller. Für den HCD-Meistergoalie von 2007 wird es keine schöne Rückkehr nach Davos. Er kassiert fünf Tore und hat Glück, dass vor dem vermeintlichen 6:2 Robert Kousals die Referees zu früh abpfeifen.

Der Beste: Enzo Corvi (Davos). Ob mit Technik oder Gewalt(-Schüssen), der Center punktet auf vielen Ebenen.

Die Pflaume: Anthony Huguenin (Biel). Es ist nicht der Abend des Verteidigers. Wirkt überfordert.

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Ambri – Bern 1:4

Das Spiel: Ambri geht überraschend in Führung – Monnet profitiert dabei von einem Fehlpass von SCB-Verteidiger Untersander. Die Meister tun sich auch gegen Ambri schwer, haben Mühe, gegen das vermeintlich schlechtere Team das Spiel zu bestimmen. Erst nach Laschs Powerplay-Treffer löst sich der Knoten etwas. Doch überzeugend ist der Auftritt der Berner weiterhin nicht. Immerhin erledigen die Ausländer ihren Job und der SCB holt sich die Pflicht-Punkte. Für Ambri ist es bereits die vierte Niederlage in Serie.

Der Beste: Lasch (Bern). Der Mini-Stürmer (1.70 m) rettet dem Meister in einem durchschnittlichen Spiel die Pflicht-Punkte.

Die Pflaume: Hall (Ambri). Wäre er zum ZSC gewechselt, er wäre bestimmt auch ins physische Straf-Aufbautraining versetzt worden.

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Fribourg - Lugano 5:2

Das Spiel: Larry Huras zieht den Karren langsam aber sicher aus dem Dreck. Das 5:2 gegen Lugano ist der vierte Pflichtspielsieg (Meisterschaft, Champions League) in Serie. Bis der allerdings unter Dach und Fach ist, müssen die Fribourger zittern. Gottéron dominiert die Tessiner zwar im ersten Drittel, aber zu mehr als einem Treffer reicht es gegen einen starken Elvis Merzlinkis im Lugano-Tor nicht. Es braucht nach der Pause Roman Cervenkas Klasse um auf zwei Längen zu erhöhen. Dann kommt die heisse Phase für die Fribourger. Zuerst verkürzt Gregory Hofmann und dann schickt Schiri Andreas Fischer Yannick Rathgeb für ein angebliches Slew Footing in die Kabine. Ein sehr harter Entscheid. Aber Lugano kann aus der fünfminütigen Überzahl keinen Profit schlagen. Nach der zweiten Pause macht einmal mehr Julien Sprunger für Gottéron den Sack zu. Er umkurvt Luca Fazzini wie eine Slalomstange und lässt Merzlinkis keine Abwehrchance. Der Rest ist nur noch Zugabe.

Der Beste: Roman Cervenka, der tschechische Weltmeister in den Fribourger Reihen nähert sich wieder seiner Bestform. Dominant und spielentscheidend.

Die Pflaume: Luca Fazzini, der Luganese steht beim entscheidenden dritten Treffer durch Sprunger wie eine Slalomstange auf dem Eis.

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SCL Tigers - Servette 2:1

Das Spiel: Langnau kommt unter Heinz Ehlers im sechsten Match zum vierten Sieg. Servette-Coach Chris McSorley muss auf zahlreiche Akteure verzichten. Im Vergleich zum 1:5 am Sonntag beim ZSC fehlen neu auch noch Goalie Meyer mit einer Verletzung und Stürmer Romy, der am Matchtag Vater geworden ist. Kein schönes Spiel, das die Tigers und Servette zeigen. 29:11 Minuten lang gibt es kaum Chancen zu verzeichnen, dann trifft Claudio Moggi in einer unübersichtlichen Situation zum 1:0 für die Tigers. Die Führung hält acht Minuten, dann trifft Mercier mit einem harmlosen Weitschuss zum 1:1. Tigers-Goalie Punnenovs sieht rein gar nichts und muss sich nach 140 Minuten und einer Sekunde wieder einmal bezwingen lassen. 80 Sekunden später jubeln die Gäste schon wieder, doch die Schiris geben den Treffer wegen eines hohen Stocks von Slater zu Recht nicht. Das Schlussdrittel ist wieder ein Geknorze. Pascal Berger trifft nur den Pfosten, anschliessend lassen die Langnauer 56 Sekunden doppelte Überzahl ungenutzt verstreichen. Elf Minuten vor Schluss nutzt Kuonen die allgemeine Genfer Verunsicherung in der Abwehrzone zum Langnauer Siegestor aus. Drei Pfostenschüsse der Tigers in der Schlussphase lassen das Resultat nicht deutlicher ausfallen.

Der Beste: Raphael Kuonen (Tigers). Dank seinem Tor dürfen die Tigers den vierten Sieg unter Heinz Ehlers bejubeln.

Die Pflaume: Travis Ehrhardt (Servette). Der Kanadier will die Scheibe in hohem Bogen aus dem Drittel schiessen, Berger fängt sie ab und leitet somit das 2:1 für die Tigers ein.

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