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Warum die Angaben beim Benzinverbrauch (fast) nie stimmen: Die miesen Tricks der Autohersteller

VW hat bei seinen Dieselfahrzeugen Sensoren eingebaut, die erkennen, wann sich das Auto auf dem Prüfstand befindet – und hat so die Messergebnisse getürkt. Doch die Autohersteller wenden noch zahlreiche weitere Tricks an, um den Benzinverbrauch zumindest auf dem Papier zu beschönigen.

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Im Schneckentempo

Die Durchschnittsgeschwindigkeit in dem elf Kilometer langen Testzyklus beträgt lediglich 34 km/h! Rund 70 Prozent werden zwar innerorts absolviert, wobei das Fahrzeug wie in städtischen Verhältnissen üblich zum Stillstand kommt, jedoch nur äusserst sanft beschleunigt wird

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Pumpen bis zum geht nicht mehr

Um den Rolleigenschaften der Räder auf dem Prüfstand zu verbessern, werden die Reifen bis zur maximalen Leistungsgrenze aufgepumpt. Oft werden auch Spezialreifen eingesetzt, die bereits über verbesserte Rolleigenschaften verfügen.

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Kaum Innenausstattung

Die Fahrzeuge werden beinahe ausstattungsfrei getestet. Weniger verbaute Systeme senken das Gewicht, was den Verbrauch positiv beeinflusst.

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Dicht dank Klebeband

Ein weiterer Trick ist das Abkleben von Kanten und Luftöffnungen, an denen sich der Fahrtwind brechen kann. So wird das Auto aerodynamischer, was sich positiv auf den Verbrauch auswirkt.

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Systeme werden abgehängt

Wichtige Systeme wie Alternator oder Klimaanlage werden im Test abgekoppelt, obwohl sie unter realen Bedingungen je nach Fahrzeuggrösse 20 bis 30 Prozent des Verbrauchs ausmachen.

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Spezielle Öle und Schmierstoffe

Um die Reibungen des Motors zu verringern, was sich positiv auf den Verbrauch auswirkt, werden spezielle Öle und Schmierstoffe verwendet, die im Alltag nicht eingesetzt werden.

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Bremsklötze einschieben

Selbst bei den Bremsen wird getrickst. So werden die Bremsklötze auf dem Prüfstand komplett eingeschoben, um den Luftwiderstand zusätzlich zu verringern.

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Eitel Sonnenschein

Neben konkreten Veränderungen am Fahrzeug passen viele Autohersteller auch die Umwelteinflüsse an, um einen möglichst niedrigen Verbrauch zu erreichen. So herrschen im Prüflabor Temperaturen von 30 Grad, da Öl und Kraftstoff dann besser fliessen.

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Als Dankeschön gibts nochmals 4% Rabatt

Als ob die oben erwähnten Tricks nicht schon genug wären, dürfen die Autobauer von den tatsächlich ermittelten Ergebnissen pauschal eine Toleranz von vier Prozent abziehen - quasi als Dankeschön für ihre Bemühungen.

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