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SRF-Reporter Bürgler testet Schamanen-Droge: Selbstversuch im Dschungel wird zum Alptraum

Der Aroser Renato Simonelli scheffelte als Geschäftsmann Millionen – und geriet in einen Drogensumpf aus Ecstasy und Kokain. Heute lebt er als Schamane in Kolumbien und sagt, dass ihn ein Lianentrunk gerettet habe. SRF-Reporter Samuel Bürgler testete die Dschungeldroge.

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Er verdiente als Geschäftsmann Millionen, dann stürzte er mit Kokain und Ecstasy ab: der Aroser Renato Simonelli (50). «Ich wusste, wenn ich so weitermache, bin ich bald tot», erzählt er in «SRF Reporter», der gestern ausgestrahlt wurde.

«Schamane mit Zertifikat»

Heute lebt Simonelli in Kolumbien, nach eigenen Aussagen ist er dort der einzige ausländische Schamane mit Zertifikat. Gerettet habe ihn Ayahuasca, ein hochhalluzinogener Lianentrunk.

In Kolumbien und den umliegenden Ländern gilt Ayahuasca nicht als Droge, sondern Medizin. Die Schamanen nutzen sie seit Jahrhunderten, um Krankheiten zu heilen oder psychische Probleme zu lösen. Derzeit erlebt die Dschungeldroge einen weltweiten Boom, in Zeremonien sucht unsereins die Wahrheit durch die verschlungenen Pfade der Liane.

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Samuel Bürgler übersteht den Drogentrip in der Nacht und erklärt am nächsten Tag, dass er sich gereinigt und glücklich fühle. SRF
SRF-Reporter macht den Selbsttest

Auch SRF-Reporter Samuel Bürgler nimmt nach langem Überlegen einen Schluck von dem Gebräu, das nach «Erbrochenem und abgestandener Milch» schmecke. Er erlebt die faszinierendsten und zugleich schrecklichsten Stunden seines Lebens, begleitet von der Angst, da nie mehr rauszukommen. Am nächsten Tag fühlt er sich gereinigt und glücklich.

Für den Zuschauer bleibt die Dschungelmedizin trotz Selbstversuch des Reporters ein Mysterium. Für Renato Simonelli ist die Dschungelmedizin zum Lebensinhalt geworden – nicht etwa ein Ersatz für Drogen.

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