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Pakistanisches Parlament streamt auf Facebook mit Katzenfilter

Miau.

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Die Regierung in der Pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa wollte im Parlament ihre Einschaltquoten erhöhen. Um dies zu erreichen, streamten sie ihre Sitzung auf Facebook Live. Dabei ist ihnen ein lustiges Missgeschick passiert.

Die ernsten Politiker im Stream ahnten nichts böses, als sie ihr Treffen abhielten. Dass ein Livestream sie ins Internet übertrug, schien sie in keinster Weise zu stören. Nur wussten sie nicht, dass jemand vergessen hatte, den Katzenfilter bei Facebook Live zu deaktivieren. Obwohl die Kommentare innert Sekunden mit Lachsmileys und Katzen-Emojis gefüllt waren, liess die Partei ihren Stream am laufen.

Spitze Ohren und Schnurrhaare

Die Pakistanischen Politiker wurden mit einem süssen Katzengesicht gezeigt und das Internet rastete aus. Plötzlich wurden ihre Gesichter mit spitzen Ohren und Schnurrhaaren gezeigt. Der Livestream wurde nach Ende der Sitzung zwar gelöscht, doch die Screenshots bleiben für immer im Internet.

«Lass uns alles nicht so ernst nehmen.»

Der Parlamentarier Shaukat Yousafzai entschuldigte sich nach dem Vorfall: «Der Katzenfilter wurde aus Versehen eingeschaltet, lass uns nicht alles so ernst nehmen. Ich war nicht der Einzige – zwei Beamte, die neben mir sassen, wurden auch vom Filter getroffen.»

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In einer Pressemitteilung der Partei, der Shaukat angehört heisst es zum Katzenfilter-Fall, dass die Ursache ein menschlicher Fehler war. «Wir werden alles darauf ansetzen, dass dieser Fehler in Zukunft nicht mehr passiert.»

Juan ist 19,  absolviert zur Zeit ein Praktikum bei Blick am Abend Online und mag Lyrik, Sport & gutes Essen.

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