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Auch Tiere haben Gefühle, sagt dieses neue Gesetz

Mit einem neuen Amendment sorgt die neuseeländische Regierung für Zufriedenheit bei Tierfreunden.

Pixabay

Die neuseeländische Regierung ist um das Wohl von Tieren besorgt. Um Tierquälern einfacher das Handwerk legen zu können, hat sie am Dienstag deshalb ein neues Amendment erlassen. Darin werden Tiere neu als «gefühlsfähige Lebewesen definiert. Tierbesitzer und andere Leute, die mit Tieren zu tun haben sind nun noch stärker verpflichtet, Tiere angemessen zu behandeln. «Diese neue Definition hält fest, dass Tiere sowohl positive als auch negative Emotionen wie Schmerz und Stress fühlen können», erklärt Dr. Virginia Williams vom neuseeländischen Tierethikkommitee.

Zudem müssen mit dem neuen Amendment immer zuerst alle Alternativen geprüft werden, bevor Tierversuche für die Forschung eingesetzt werden.

Und bei uns?

Wie das schweizerische Zivilgesetzbuch in Artikel 641a festhält, gelten Tiere auch bei uns nicht als Sachen. Sie haben jedoch grundsätzlich die genau gleichen Rechte wie eine Sache. Diese etwas seltsame Definition wird im Tierschutzgesetz und in der Tierschutzverordnung präzisiert. Dort sind auch Regeln zur würdevollen Behandlung von Tieren und ihrem Wohlergehen formuliert.

Yaël liebt neben dem Schreiben alles, was ihre Kreativität auf Trab bringt. Kunst, Musik, Fotografie und die Schauspielerei gehören zu ihren Leidenschaften.

In einer wöchentlichen Kolumne beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen, die die Schweizer Jugend beschäftigen.

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