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Kaffee im Marmeladenglas statt im Plastikbecher

Deutsches Café wird umweltfreundlich.

Der Kampf gegen Einwegplastik und die Umweltverschmutzung ist gerade in vollem Gange. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Shops und ganze Städte und Länder haben den herkömmlichen Plastiksack verbannt und durch nachhaltigere Alternativen ersetzt. So hat auch die 33-jährige Bilen Rosenthal, Inhaberin des Cafés «Schlösschen» in Bielefeld (DE) auf umweltschonend umgestellt.

Die lange Suche nach einem *Coffee to go* Behältnis hat ein Ende…Einmachgläser! Wieso ist DAS eigentlich nicht…

Gepostet von Schlösschen Bielefeld am Mittwoch, 9. Januar 2019

Bilen sorgt sich schon seit der Eröffnung ihres Ladens vor fünf Jahren um den Umweltschutz. Zu sehen, wie viel Abfall sie produziert, allein dadurch, dass die den Leuten am Morgen einen Coffee-to-go verkauft, erschreckte sie. Sie suchte nach einer Alternative, stieg von den Wegwerf-Plastikbechern auf Pappbecher um. Anschliessend wechselte sie zurück auf Plastik. Mit Bechern, die man mehrmals brauchen konnte. Doch so wirklich zufrieden war sie mit den Lösungen nie.

Altes Einmachglas – neue Lösung

Die ultimative Lösung für Bilens Problem lag so lange auf der Hand. Einfache Marmeladen- oder Einmachgläser! Nicht so wie Plastik lassen sich Gläser gut recyceln. Jeder hat eines Zuhause und man kann das Glas immer wieder auswaschen und neu verwenden. Seit Anfang 2019 verkauft Bilen jetzt ihren Kaffee im Einmachglas und es funktioniert ziemlich gut. Als nächstes möchte sie eine Lösung für eine umweltfreundliche Alternative zur Verpackung von Mehl und Zucker einführen.

Lisa hat nach der bestandenen Matur ein Praktikum bei Blick am Abend begonnen. Gerne lässt sie ihr Interesse für Musik, Kunst und Nachhaltigkeit in ihre Texte einfliessen.

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