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New York verbietet Einweg-Plastik per sofort

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In New York City ist Einweg-Plastik seit Anfang 2019 komplett verboten. Darunter fallen Trinkbecher, Strohhalme, Essensbehälter und ähnliches aus der Plastikart Polystyrol. Um das Verbot durchführen zu können, musste hart gekämpft werden. Ganze fünf Jahre lang verhandelte die Stadt mit der Plastik- Industrie. Und endlich hat diese eingesehen, dass ihr Geschäft der Umwelt nicht wirklich etwas Gutes tut.

Einweg-Plastik ist einer der Hauptverantwortlichen der Verschmutzung unserer Meere und Vergiftung und Verletzung von Tieren und Menschen. Das Gefährliche ist, dass Plastik sich nie vollständig abbaut. Er löst sich nur in Mikroplastik auf, den wir von Auge nicht mehr erkennen können.

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Um dem Verchmutzungsproblem entgegenzuwirken, haben sich schon viele Personen, Städte und auch ganze Länder dazu entschieden, Einweg-Plastik zu verbannen. Endlich zieht auch die grösste Stadt der USA mit.

Mit «per sofort» ist aber nicht gemeint, dass Läden ab jetzt keinen Einweg-Plastik mehr verkaufen dürfen. Man darf die bereits eingekauften Behälter noch bis Juni zum Verkauf anbieten. Bis dann muss man sich aber auch schon eine Alternative überlegt haben, denn ab Juli 2019 gilt: Pro verkauftem Einweg-Plastik-Teil wird für die Geschäfte eine Geldstrafe von 250 Dollar fällig.

Auch in mehreren karibischen Staaten, wie Jamaika, Barbados oder Costa Rica wurde Einweg-Plastik dieses Jahr verboten. Langsam aber sicher wird die Welt auf das Plastik-Problem aufmerksam und fängt an, etwas zu ändern. Selbst die EU hat erfolgreich beschlossen, bis in zwei Jahren Einweg-Plastik aus den Läden zu verbannen. Ob irgendwann auch die Schweiz mitzieht, steht noch offen.

Lisa hat nach der bestandenen Matur ein Praktikum bei Blick am Abend begonnen. Gerne lässt sie ihr Interesse für Musik, Kunst und Nachhaltigkeit in ihre Texte einfliessen.

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