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Streunende Katze bekommt Job in Pflegeheim

Oreo ist ein kleine Katze mit einer grossen Verantwortung. Sie schaut auf die Bewohner eines Pflegeheims und macht ihnen grosse Freude.

ALLE BILDER SCREENSHOT YOUTUBE/CLEVELAND.COM

Die Streuner-Katze Oreo lief eines Tages ins Pflegeheim von St. Augstine, Ohio. Seitdem hat sie eine wichtige Rolle eingenommen, denn sie kümmert sich um die Bewohner, begrüsst die Besucher und hilft den Angestellten.

«Ich bin nicht sicher, ob Oreo uns gebraucht hat oder wir Oreo», sagt Dana Carns, Leiterin des Pflegeheims von St. Augustine im US Bundestaat Ohio zu «The Huffington Post». Die süsse Katze hat sich vor fast 7 Jahren einfach eingenistet. Seitdem beschert der schwarz-weisse Vierbeiner den Bewohnern des Pflegeheims Komfort, Liebe und Unterhaltung. Oreo ist aber nicht alleine: Mit ihr spielt ein Hund namens Coco mit den Bewohnern.

Tiere helfen Bewohnern von Pflegeheimen

Dass Tiere im Pflegeheim Gutes bewirken, ist keine Neuheit. Seit Jahren werden immer mehr Tiere eingesetzt, vor allem Hunde, Katzen und Meerschweinchen, aber auch Lamas und Schweine.

Tiere werden oft als therapeutische Begleiter verwendet, da sie eine Brücke zwischen dem heutigen Leben und dem Leben vor dem Unfall, der Erkrankung oder einfach der früheren Lebensjahre bauen. Zudem bauen die Bewohner der Pflegeheime eine emotionale Bindung mit einem Lebewesen auf. Dies ist vor allem bei Leuten, die keine Angehörigen mehr haben, ein wichtiger Zeitvertreib.

Bei Demenzkranken ist die Therapie mit Tieren besonders erfolgreich. Tiere erleichtern es, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Ausserdem spenden sie Trost, geben Wärme und vermitteln das Gefühl des Verstehens.

Auch in der Schweiz erlauben immer mehr Altersheime ihren Bewohnern, Tiere zu halten oder halten sie selbst. Das ergab eine Umfrage des Schweizer Tierschutz bei über 400 Heimen.

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